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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Falschfahrer stirbt nach Kollision auf der A1

18.02.2019

Groß Ippener Nach einem Frontalzusammenstoß mit dem Wagen eines Geisterfahrers auf der A1 bei Stuhr im Landkreis Diepholz schweben drei Menschen einer Familie weiter in Lebensgefahr - darunter ein sieben Jahre altes Kind. Der Polizei zufolge war der 81 Jahre alte Geisterfahrer am Sonntagnachmittag an der Anschlussstelle Groß Ippener im Landkreis Oldenburg auf die Gegenfahrbahn der Autobahn 1 gefahren. Dort fuhr er gute drei Kilometer in die falsche Richtung, wie ein Polizeisprecher am Montagmorgen sagte. Unweit von Bremen stieß sein Wagen mit dem Auto einer Bremer Familie zusammen.

Für den 81-Jährigen aus Ganderkesee kam jede Hilfe zu spät, er starb noch an der Unfallstelle. Der 44 Jahre alte Fahrer des Familienautos, seine 38 Jahre alte Frau und ihr siebenjähriges Kind wurden lebensgefährlich verletzt und mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. „Ihr Zustand ist unverändert“, sagte der Sprecher am Montagmorgen. In dem Auto war außerdem ein zweijähriges Kind, das neben seiner Mutter auf der Rückbank gesessen hatte. Es wurde schwer verletzt.

Die beiden Autos blieben nach dem Zusammenprall quer auf der Fahrbahn stehen, wie die Polizei weiter mitteilte. Eine 35 Jahre alte Frau konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr mit ihrem Auto in die Wracks. Sie und ihr 39 Jahre alter Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn, die sich der Unfallstelle als nächstes genähert hatten, sicherten diese sofort ab, verständigten die Rettungsdienste und leisteten mit mehreren Verkehrsteilnehmern Erste Hilfe. Am Rettungseinsatz waren die Ortsfeuerwehr Groß Mackenstedt mit vier Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften sowie drei Rettungshubschrauber, viert Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug beteiligt.

Die Autobahn 1 wurde in Richtung Osnabrück voll gesperrt. Gegen 21.25 Uhr konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden, wie der Polizeisprecher am Montagmorgen weiter mitteilte.

Bezüglich der Unfallursache würden die weiteren Ermittlungen vermutlich nichts Neues ergeben, sagte der Sprecher. Fotos sollten zwar noch ausgewertet werden, der 81-Jährige sei aber zweifelsfrei der alleinige Verursacher gewesen. Warum der Mann die falsche Auffahrt wählte, blieb unklar.

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