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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Explodierende Behälter: Großbrand in Farbenfabrik in Jever

11.04.2015

Jever Eine riesige schwarze Rauchwolke verdunkelte am Freitagnachmittag den Himmel über Jevers Gewerbegebiet: Um kurz nach 16 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Großbrand bei der Firma Biopin am Linumweg alarmiert.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Lagerhalle mit Heizöl, Testbenzin und Farben auf biologischer Basis in voller Ausdehnung brannte. Immer wieder waren Explosionen zu hören. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich laut Polizei aber glücklicherweise niemand in der Halle. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen daher niemand.

Aufgrund des enormen Ausmaßes des Brandes waren zahlreiche Freiwillige Feuerwehren im Einsatz, darunter die Freiwilligen Feuerwehren aus Jever, Cleverns, Schortens, Wittmund und Zetel sowie ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr der Bundeswehr und die Polizei. Trotz der vielen Einsatzkräfte war es zunächst kaum möglich, dem Inferno Herr zu werden. Die Halle brannte stetig weiter, schwarzer Rauch und Feuerbälle schlugen aus dem Hallendach. Laut Polizei stand der Wind allerdings günstig, die Rauchwolke zog nicht in Richtung Innenstadt. Schadstoffmessungen in der Luft wurden durchgeführt.

Im Zuge der Löscharbeiten erlitt auch die jeversche Drehleiter einen Schaden: Sie schmolz an der Fahrerseite aufgrund der enormen Hitzeentwicklung. Es wurde weiter mit der Drehleiter aus Wittmund gelöscht, auch zahlreiche Atemschutzgeräteträger waren im Einsatz.

Die Polizei riegelte das Gewerbegebiet großräumig ab. Das hielt aber viele Schaulustige nicht auf. Sie umgingen die Absperrungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Die Polizei sperrte die Zufahrt zum Gewerbegebiet und die Wangerländische Straße in Richtung Ortsausgang Jever komplett. Auch die Bundesstraße 210 wurde wegen der enormen Rauchentwicklung, die in Richtung der Straße zog, zeitweise komplett gesperrt. Die Bevölkerung wurde per Verkehrsdurchsagen informiert, dass sie Fenster und Türen geschlossen halten sollten. Die schwarze Qualmwolke war im weiten Umkreis sichtbar.

Der Brand erwies sich als sehr hartnäckig. Selbst am späten Freitagabend waren die Einsatzkräfte noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. Wegen der eintretenden Dunkelheit wurden die THW-Ortsgruppen Jever und Varel herangezogen, um das Einsatzgebiet auszuleuchten.

Schon im Oktober 2009 gab es einen Brand bei Biopin. Damals wurden fünf Angestellte mit Verdacht auf Rauchvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Schäden und Rauchentwicklung waren 2009 aber weitaus geringer.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 

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