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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Autobahn-Mitarbeiter findet radioaktiven Behälter

13.11.2018

Grundbergsee Ein kleiner, zylindrischer Metallbehälter mit einem Verschlussdeckel hat am Montag auf dem Gelände der Autobahnrastanlage Grundbergsee-Süd an der Hansalinie in Richtung Hamburg zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei geführt. Messungen an dem Behälter ergaben, dass er leicht radioaktiv strahlte.

Ein 43-jähriger Mitarbeiter des Autobahn-Betriebsdienstes A1 mobil hatte am späten Vormittag den Metallbehälter auf einem der Tische am Pkw-Stellplatz entdeckt. Unmittelbar neben dem Zylinder lag ein Zettel mit einer Aufschrift, teilt die Polizei mit. Daraus ging hervor, dass er radioaktiv kontaminiert sein könnte.

Der Autobahn-Mitarbeiter legte den Behälter zunächst auf die Ladefläche seines Dienstfahrzeugs, informierte dann jedoch schnell die Polizei. Die Beamten sperrten daraufhin den Stellplatz und räumten ihn von den verbliebenen Fahrzeugen. Zur Gefahrenermittlung wurde der Gefahrgutzug der Feuerwehr des Landkreises Rotenburg eingesetzt. Außerdem wurden 65 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Sottrum, Clüversborstel, Hassendorf, Reeßum, Stuckenborstel und Rotenburg alarmiert.

Weil der Behälter tatsächlich leicht radioaktiv strahlte, wurden Experten des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (Nlwkn) mit der Übernahme, Untersuchung und Entsorgung des verdächtigen Fundes beauftragt. Dieses erfolgte im Laufe des Abends. Bis dahin verblieb der Behälter auf der Ladefläche des Fahrzeugs der Autobahnmeisterei. Der Gefahrenbereich wurde zeitweise abgesperrt.

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