HANNOVER - HANNOVER/DPA - Im Prozess um Schmerzensgeld für einen bei dem Terroranschlag von Djerba schwer verletzten Jungen zeichnet sich keine außergerichtliche Lösung ab. Die TUI-Tochter 1-2-Fly und die Familie des Sechsjährigen aus Bergkamen (Nordrhein-Westfalen) konnten sich bislang nicht auf Bedingungen für Vergleichsgespräche einigen. Adrian Esper hatte den Reiseveranstalter verklagt, weil dieser nicht ausreichend vor möglichen Gefahren gewarnt habe. Das Oberlandesgericht (OLG) Celle hatte beiden Seiten aufgetragen, bis heute zu entscheiden, ob sie Vergleichsgespräche führen wollen. „Aus jetziger Sicht werden wir mitteilen, dass es keine Gespräche geben wird“, sagte TUI-Sprecher Zimmermann. Ohne Gespräche will das OLG Celle am 19. Mai entscheiden.
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