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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Regionale Banken rüsten auf

12.10.2019

Hannover /Oldenburg 36 Mal haben Kriminelle in diesem Jahr in Niedersachsen bisher versucht, einen Geldautomaten zu sprengen. Das geht aus Zahlen der Polizei hervor. Allerdings greifen immer häufiger die Sicherungsvorkehrungen, die Banken inzwischen getroffen haben: Nur in 14 Fällen hatten die Diebe Erfolg.

Auch in der Region schlugen die Täter zu: Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Oldenburg gab es dieses Jahr bereits acht Taten, nur dreimal waren die Täter erfolgreich. Die bislang letzte versuchte Sprengung in der Region ereignete sich im April in Bad Zwischenahn. 2018 gingen die Täter bei vier Versuchen einmal mit Beute nach Hause.

Dennoch gibt die Polizei keine Entwarnung. Solche Delikte zögen immer mehr Tätergruppierungen und auch Nachahmungstäter an, sagt Polizei-Pressesprecher Christopher Deeken. Beim Landeskriminalamt sei inzwischen eine Sonderkommission eingerichtet worden, die die Ermittlungen koordiniert.

„Wir haben umfangreiche Vorkehrungen getroffen und unsere Investitionen in die Sicherheit deutlich verstärkt. Seit dem 1. Januar haben wir zwei versuchte Sprengungen verzeichnet“, sagt Britta Silch­müller, Leiterin Unternehmenskommunikation bei der OLB. Die Bank verwendet eine spezielle mechanische Sicherung, die Automaten vor der Einführung von Gas schützt.

Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) tauscht permanent ihre Automaten aus und erneuert sie, berichtet Sprecher Andreas Renken. „Der letzte Sprengungsversuch bei uns geschah am Silvestertag 2017 in Vörden.“

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Auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben sich gerüstet. In den 350 Filialen und den 144 SB-Stellen seien individuelle organisatorische und technische Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden. „Zudem statten die Hersteller die Automaten mit unterschiedlichen Gassprengschutzsystemen aus“, sagt Johannes Freundlieb, Verbandsdirektor des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems. Nach seinem Kenntnisstand könne ein Rückgang von Sprengungsversuchen verzeichnet werden.

Vor einigen Jahren war das noch anders: Zwischen 2015 und 2017 sorgte eine ganze Serie von Geldautomaten-Sprengungen entlang der niederländischen Grenze für Aufruhr, die sich von Bad Bentheim über das Ammerland bis Oldenburg zog.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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