Altmoorhausen - Ein schwerer Busunfall auf der Autobahn, aus verschiedenen Gemeinden eilen die Retter herbei. Vor Ort müssen die Verletzten schnell und effektiv versorgt werden – ein Schreckensszenario, das hoffentlich nicht eintritt.
Trotzdem bereiteten sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag rund 80 Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Malteser und der Johanniter Unfallhilfe auf dem Gelände des Amazone-Werkes in Altmoorhausen darauf vor. Hintergrund ist, bei einem „Massenanfall an Verletzten“, kurz MANV, zügig reagieren zu können. Hierfür sind fünf Gerätewagen aus dem ganzen Landkreis im Einsatz, die die medizinische Versorgung von jeweils fünf Personen gewährleisten können. „Es geht darum, das neue MANV-System möglichst effektiv umzusetzen“, erklärt Michael Fritschi, Bereitschaftsleiter beim DRK in Hude. Bei Dunkelheit und Regen waren die Helfer unter härtesten Bedingungen gefordert. Umso zufriedener ist Fritschi mit dem Ergebnis: „Nach 25 Minuten hätte der erste Verletzte behandelt werden können. Das ist eine sehr gute Zeit.“
