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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Großbrand: Helfer verhindern Schlimmeres

15.06.2017

Wilhelmshaven Ein Großeinsatz von Rettungskräften hat bei einem Feuer in einem Altenwohnheim in Wilhelmshaven vermutlich eine Katastrophe verhindert. Bei dem Dachstuhlbrand am Dienstagabend hatten rund 190 Helfer die 66 Bewohner in Sicherheit gebracht. Zuvor leiteten elf Angestellte die Evakuierung des Hauses ein. Sieben Bewohner kamen nach Polizeiangaben mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis Mittwochnachmittag hin. Zur Brandursache gibt es noch keine Erkenntnisse.

Durch den Stadtteil Fedderwardergroden zog beißender Qualm, die Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Feuerwehr zapfte zahlreiche Hydranten an.

Brandschützer erschöpft

In umliegenden Wohnungen sank dadurch der Wasserdruck in den Leitungen, wie ein Nachbar berichtete. Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht, die Brandschützer waren bis zur Erschöpfung im Einsatz.

„Das hätte deutlich schlimmer ausgehen können“, sagte eine Sprecherin der Stadt. Das Feuer sei gegen 19 Uhr bemerkt worden, als viele Bewohner noch nicht im Bett gewesen und von den Pflegern versorgt worden seien. Einige der bettlägerigen Menschen mussten auf Tragen aus dem Haus gebracht werden. Sie wurden mit Bussen zu anderen Einrichtungen in der Stadt gefahren und dort untergebracht.

Die Rettungsleitstelle hatte zunächst Alarm für einen Massenanfall von Verletzten mit bis zu 50 Personen ausgelöst, um ausreichend Personal für die Evakuierung des Hauses mit den bewegungseingeschränkten Bewohnern zu mobilisieren. Neben Verstärkung aus dem Umland kam auch technische Unterstützung von der Werksfeuerwehr des Marinestützpunktes, die zudem den weiteren Brandschutz in der Stadt sicherstellte.

Große Hilfsbereitschaft

Oberbürgermeister Andreas Wagner (CDU) bedankte sich nach dem Einsatz bei den vielen Helfern und der Unterstützung aus der Bevölkerung. Unter anderem hatte ein Sanitätshaus Hilfe bei der Beschaffung von Rollatoren angeboten, die Flüchtlingshilfe wollte Kleiderspenden zur Verfügung stellen.

Ein Teil des Hauses wurde inzwischen abgerissen. Wie es mit dem Betrieb der Einrichtung weitergeht, steht nach Angaben der Stadt bisher nicht fest.


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