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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Hellseher hilft bei Suche nach Millionärin

02.12.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-12-02T16:55:54Z 280 158

Gerda Basse Aus Leer:
Hellseher hilft bei Suche nach Millionärin

Emden/Sittensen Die Suche nach der Leiche der Millionärin Gerda Basse aus Leer, die vermutlich einem Verbrechen zum Opfer fiel, geht unvermindert weiter. Am Donnerstag konzentrierte sich die Polizei wieder auf Emden. Inzwischen hat sich auch ein Hellseher eingeschaltet.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Aurich wurde unter anderem im Binnen- und Außenhafen nach Basse gesucht. Es seien zwei Sonarboote und Taucher im Einsatz gewesen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Katja Paulke, der NWZ.

Die 66-jährige Basse wurde Anfang November als vermisst gemeldet. Die Polizei fand bei den Ermittlungen Blutspuren im Café von Basse in Leer-Bingum sowie im Jaguar der Millionärin, der in Hamburg stand. Mitte November nahmen die Ermittler einen Tatverdächtigen fest: Christian I., der als Mieter in der Villa Basse in Leer wohnt.

Der 55-Jährige hat laut Staatsanwaltschaft bei den Vernehmungen eingeräumt, die Leiche der Millionärin an der A1 zwischen Bremen und Hamburg versteckt zu haben. Wo, sagt er nicht. Christian I. will Gerda Basse aber nicht getötet haben.

Die Polizei hat inzwischen Waldstücke an der A1 durchsucht, unter anderem in der vergangenen Woche bei Heidenau, nahe Hamburg.

Auf Anfrage einer Bekannten von Gerda Basse hilft der Hellseher Michael Schneider aus Siegburg, der sich darauf spezialisiert hat, vermisste Menschen (und Tiere) zu finden. In einigen Fällen arbeitete er offenbar erfolgreich mit der Polizei zusammen.

Laut Zeugen hat Schneider unter anderem den Fundort des lange vermissten Lars Wunder in Ostfriesland bis auf wenige hundert Meter vorausgesagt.

Nach Ansicht des Hellsehers liegt Gerda Basse „in einem kleinen Waldstück“ westlich des Autohofes Sittensen an der A1. Das habe er auch der Polizei in Leer mitgeteilt, sagte Schneider der NWZ.

„Wir nehmen alle Hinweise aus der Bevölkerung ernst“, erklärte Staatsanwältin Paulke dazu. Es seien mehrere Hinweise eingegangen, die bewertet würden. „Der A1-Bereich ist durchaus im Spektrum.“

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