Wildeshausen - Kurz vor Mitternacht am Sonntag vor dem Krankenhaus Johanneum: Ungewöhnlich viele Autos stehen noch auf dem Parkplatz, darunter diverse Polizeiwagen. Vor dem Haupteingang stehen Beamte in einer Reihe und riegeln die Tür ab, weitere beobachten vom Rande des Platzes aus das Geschehen. In einigen Metern Entfernung stehen bis zu 80 Frauen und Männer, sichtlich besorgt, oft mit verzweifelten Gesichtsausdrücken. Knapp vier Stunden sind vergangen nach der blutigen Auseinandersetzung zwischen sechs Männern in einer Privatwohnung am Distelkamp (nähe Visbeker Straße/Westring). Im Johanneum kämpfen die Mediziner um das Leben eines durch Messerstiche schwer verletzten Wildeshausers mit kurdischen Wurzeln. Vergeblich: Wenige Stunden später ist der 20-Jährige tot.
Was bei der gewalttätigen Auseinandersetzung am Sonntagabend passiert ist, ist bisher völlig unklar. Als gegen 20 Uhr der Notruf in der Großleitstelle eintrifft, reagiert die Polizei schnell. Mit Unterstützung der benachbarten Inspektionen aus Cloppenburg/Vechta, Diepholz, Oldenburg-Stadt/Ammerland und Verden/Osterholz sind rund 70 Beamten im Einsatz. Sie ermitteln die fünf Tatverdächtigen (darunter mehrere Schwerverletzte) und nehmen sie in der Nacht vorläufig fest.
Wie es zu der Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen kam, was die Hintergründe sind: Eine 16-köpfige Mordkommission in Delmenhorst will in den kommenden Tagen und Wochen Licht in das Dunkel bringen. Die Männer im Alter von 17, 20, 23 und 30 Jahren aus Wildeshausen und ein 34-jähriger Oldenburg haben einen Migrationshintergrund: fünf sind Kurden, einer Pole.
Kurz vor 21 Uhr am Sonntag, so die Polizei, versammelten sich die ersten Familienangehörige der Opfer vor dem Krankenhaus an der Feldstraße. „Sie waren bestürzt über die Geschehnisse und wurden von der Polizei betreut“, heißt es im Bericht. Spezialisten der Polizeidirektion sind zugegen. Gegen Mitternacht fordern mehrere Männer ihre Landsleute auf, den Platz zu räumen. Das geschieht binnen weniger Minuten.
Zehn Männer bleiben. Ein Kripobeamter kennt sie aus früheren Wildeshauser Zeiten. „Bitte gehen Sie nach Hause“, appelliert er, „die Lage ist dramatisch genug.“ Das Opfer werde gerade operiert. „Wir sagen Ihnen sofort Bescheid“, verspricht der Beamte. Handynummern werden ausgetauscht. Vor dem Johanneum kehrt langsam Ruhe ein.
Parallel laufen die Arbeiten der Polizei am Tatort auf Hochtouren. Hier kommen auch die Spezialeinheit Kriminaltechnik (Spurensicherung) und die Diensthundeführer aus Oldenburg zum Einsatz.
Wildeshausen - Kurz vor Mitternacht am Sonntag vor dem Krankenhaus Johanneum: Ungewöhnlich viele Autos stehen noch auf dem Parkplatz, darunter diverse Polizeiwagen. Vor dem Haupteingang stehen Beamte in einer Reihe und riegeln die Tür ab, weitere beobachten vom Rande des Platzes aus das Geschehen. In einigen Metern Entfernung stehen bis zu 80 Frauen und Männer, sichtlich besorgt, oft mit verzweifelten Gesichtsausdrücken. Knapp vier Stunden sind vergangen nach der blutigen Auseinandersetzung zwischen sechs Männern in einer Privatwohnung am Distelkamp (nähe Visbeker Straße/Westring). Im Johanneum kämpfen die Mediziner um das Leben eines durch Messerstiche schwer verletzten Wildeshausers mit kurdischen Wurzeln. Vergeblich: Wenige Stunden später ist der 20-Jährige tot.
Was bei der gewalttätigen Auseinandersetzung am Sonntagabend passiert ist, ist bisher völlig unklar. Als gegen 20 Uhr der Notruf in der Großleitstelle eintrifft, reagiert die Polizei schnell. Mit Unterstützung der benachbarten Inspektionen aus Cloppenburg/Vechta, Diepholz, Oldenburg-Stadt/Ammerland und Verden/Osterholz sind rund 70 Beamten im Einsatz. Sie ermitteln die fünf Tatverdächtigen (darunter mehrere Schwerverletzte) und nehmen sie in der Nacht vorläufig fest.
Wie es zu der Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen kam, was die Hintergründe sind: Eine 16-köpfige Mordkommission in Delmenhorst will in den kommenden Tagen und Wochen Licht in das Dunkel bringen. Die Männer im Alter von 17, 20, 23 und 30 Jahren aus Wildeshausen und ein 34-jähriger Oldenburg haben einen Migrationshintergrund: fünf sind Kurden, einer Pole.
Kurz vor 21 Uhr am Sonntag, so die Polizei, versammelten sich die ersten Familienangehörige der Opfer vor dem Krankenhaus an der Feldstraße. „Sie waren bestürzt über die Geschehnisse und wurden von der Polizei betreut“, heißt es im Bericht. Spezialisten der Polizeidirektion sind zugegen. Gegen Mitternacht fordern mehrere Männer ihre Landsleute auf, den Platz zu räumen. Das geschieht binnen weniger Minuten.
Zehn Männer bleiben. Ein Kripobeamter kennt sie aus früheren Wildeshauser Zeiten. „Bitte gehen Sie nach Hause“, appelliert er, „die Lage ist dramatisch genug.“ Das Opfer werde gerade operiert. „Wir sagen Ihnen sofort Bescheid“, verspricht der Beamte. Handynummern werden ausgetauscht. Vor dem Johanneum kehrt langsam Ruhe ein.
Parallel laufen die Arbeiten der Polizei am Tatort auf Hochtouren. Hier kommen auch die Spezialeinheit Kriminaltechnik (Spurensicherung) und die Diensthundeführer aus Oldenburg zum Einsatz.

