Höven - Das Vergnügen war kurz, wird sich aber – sinkende Temperaturen vorausgesetzt – wiederholen: die Dorfgemeinschaften Höven und Westerburg haben eine eigene Eisfläche. Auf dem Grundstück in unmittelbarer Nähe der Friedenseiche wurde eine große leerstehende Wiese mit Hilfe der Jugendfeuerwehr Wardenburg geflutet. Am Freitagnachmittag feierten die Dorfbewohner bei eisigen Temperatur eine Party und nutzten die Flächen zum Schlittschuhlaufen.
Bereits vor einem Jahr hatten die Hövener überlegt, was mit der Wiese sinnvoll gemacht werden könnte. Dabei entstand die Idee für eine Eisfläche. Das Grundstück ist in Privatbesitz, der Eigentümer hat es der Dorfgemeinschaft überlassen, etwas daraus zu machen, berichtet Holger Ziep, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Höven. Im vergangenen Jahr hat es noch nicht geklappt, da die Fläche zunächst mit Planen abgedeckt werden musste, bevor sie geflutet werden konnte. Das erwies sich allerdings als Fehleinschätzung: das Wasser floss unterhalb der Plane ab. Eine Erfahrung, aus der die Organisatoren mit Hans Schrader, Holger Ziep, Uwe Pollmann und Jürgen Bootsmann gelernt haben. Insgesamt wurde die Wiese dreimal geflutet, bevor die Eisfläche hart und benutzbar wurde. Hans Del Re kümmerte sich darum, dass die Oberfläche zwischendurch ausgebessert wurde. „Das hat es bei uns seit 50 Jahren nicht mehr gegeben“, berichtete Holger Ziep. Vor allem sind die 193 Dorfbewohner stolz darauf, dass sie diese Möglichkeit aus eigenen Mitteln für die 26 im Dorf lebenden Kinder geschaffen haben. Die Wiese kann aber auch von den Dörfern Westerburg und Astrup mitgenutzt werden.
