HOHENKIRCHEN - HOHENKIRCHEN/KH - Alle Jagden des Hegerings Wangerland sind ohne Unfall über die Bühne gegangen, lobte Hegeringleiter Elimar Becker in der Jahreshauptversammlung in Hohenkirchen die Mitglieder für ihren besonnenen Umgang mit der Waffe. Dazu beigetragen haben dürfte eine Info-Veranstaltung über Unfallverhütung im vergangenen Herbst, meint Becker.

Erfolgreich verlaufen ist auch die Veranstaltung „Mit dem Jäger ins Revier“, an der 20 Kinder teilnahmen. Und auch der Jägerball mit der Verlosung von Vogelkästen ist bestens angekommen. 250 Nistkästen hat Otto Meents inzwischen gebaut.

Als Problem bezeichnete Becker den Maisanbau auf Wildäckern. Besser sei, dort Wildackermischungen einzusetzen, um den Tieren Deckungsmöglichkeiten zu verschaffen. Wiard Siuts warb dafür, auf abgeernteten Maisfeldern Zwischenfrüchte anzubauen.

Becker rief dazu auf, mehr Biotope zu schaffen. Zugleich forderte er eine stärkere Bekämpfung von Fuchs, Marder, Rabenkrähe und Elster. Im vergangenen Jahr haben die wangerländer Jäger 64 Füchse erlegt und 269 Rabenkrähen. Sie brachten 735 Feldhasen zur Strecke, 479 verendeten auf den Straßen. An Fasanen schossen die Jäger 675, 201 wurden überfahren. Mit 989 Stockenten haben die Jäger im vergangenen Jahr deutlich mehr geschossen als in den Vorjahren, berichtete Becker. Außerdem wurden 16 Rehe geschossen, 13 starben als Fallwild.

Beckers Stellvertreter Karl-Heinz Müller berichtete, dass das Bundesjagdgesetz in seiner jetzigen Form erhalten bleibe. Außerdem wies er darauf hin, dass bei Füchsen im Landkreis Fuchsbandwurm festgestellt wurde.

Henning Brader riet allen Jägern davon ab, ihre Hunde mit elektrischen Schlaggeräten auszustatten. Das sei inzwischen eine Straftat und damit verboten.

Bläserobmann Gerold Lauts zufolge summieren sich die Übungs- und Auftrittsstunden des Bläserchors auf 1600 Stunden. Neue Bläser sollen am Montag, 27. März, ab 19 im Dorfgemeinschaftshaus in Middoge ausgebildet werden.