HOOKSIEL - HOOKSIEL/KH - Als einen „beeindruckenden Jahresbericht“ bezeichnete Frieslands Kreisbrandmeister Reinhard Oncken die vielen Aktivitäten der freiwilligen Feuerwehr Hooksiel im vergangenen Jahr. An die Adresse der Gemeinde ging seine Bitte, jungen Feuerwehrkameraden den Führerschein zum Führen der Feuerwehrfahrzeuge zu finanzieren, da sie sich die 2000 Euro dafür nicht leisten könnten.
Zugleich sprach Oncken die Sollstärke der Wehr an. Die Hooksieler Wehr müsse 32 Aktive umfassen, daran sei zu arbeiten, meinte er. „29 Kameraden sind in der aktiven Feuerwehrabteilung“, bilanzierte Ortsbrandmeister Michael Brand in seinem Bericht. Aktiv seien auch die vier Jugendfeuerwehrmädchen und die zwölf Jungen.
4585 Stunden Dienst hätten seine Männer und eine Frau im vergangenen Jahr geleistet. Positiv wertete Brand die Dienstbeteiligung, die seit 1996 erstmals wieder über 80 Prozent lag. Eine 100-prozentige Dienstbeteiligung bescheinigte er Gudrun und Michael Beering, René Kurz, Rüdiger Ulfers, Frank Langenhorst, Matthias Suckert und sich selbst. Dafür gab es einen Zinnbecher oder alternativ einen Essensgutschein.
Frank Langenhorst als Jugendwart nannte in seinem Bericht als Höhepunkte die Teilnahme am Kreisentscheid in Accum, bei denen die Jugendlichen den vierten Platz erreichten, den ersten Platz beim Spiel ohne Grenzen in Hohenkirchen und die Bemühungen um die Lackierung und Aufstellung der Weihnachtsfiguren. Mit 4682 Stunden hätten die Jugendlichen viel geleistet. Hinzu kämen knapp 2000 Stunden für die Betreuer.
Als einen verlässlichen Partner des Ortes Hooksiel sah die stellvertretende Bürgermeisterin Renate Janßen-Niemann die Feuerwehr an. Einsätze seien für alle selbstverständlich. Dafür müssten die Partnerinnen viel Verständnis zeigen. Für die Gemeinde versprach sie, dass diese zur Ausstattung der Wehr stehe, trotz knappster Mittel.
Gemeindebrandmeister Heinz-Dieter Bruns forderte, dass am Status der sieben Wehren im Wangerland mit 190 Aktiven nichts geändert werde. Dieses Konzept habe sich bewährt, deshalb müsse es beibehalten werden, wandte er sich an Kritiker des Systems.
Erstmals seit 1996 lag die Dienstbeteiligung der aktiven Kameraden wieder bei über 80 Prozent
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