HORSTEDT - Von Kreisfeuerwehr und Kreisfeuerwehrverband (KFV) überbrachte KFV-Vorsitzender Peter Sparkuhl der Ortsfeuerwehr Prinzhöfte-Horstedt Grußworte. Er berichtete von der Anregung, eine so genannte Feuerwehr-Rente ins Leben zu rufen. Die Rückläufe seien leider wenig positiv ausgefallen, weil angeblich nicht finanzierbar. Der KFV hatte angeregt, pro versichertem Gebäude jährlich 1 Euro zu erheben. Erst in 30 und mehr Jahren würde die Feuerwehr-Rente zur Auszahlung gelangen können, aber für die jetzigen, jungen ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder könnte es eine positive Perspektive zum Abschluss ihres aktiven Feuerwehrdienstes sein. Nur so könne dem demografischen Wandel entgegen getreten werden.

Allein viele schöne Worte der Politiker zu dem Ehrenamt brächten nicht den Erfolg, so Peter Sparkuhl. Der Mitgliederrückgang in den Feuerwehren sei nicht allein auf den demografischen Wandel, sondern auch auf das berufliche und gesellschaftliche Umfeld und die geforderte Mobilität der Berufstätigen zurückzuführen.

Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf schloss sich den Worten an und lobte die hervorragende Jugendarbeit in der Samtgemeindefeuerwehr.

Günter Wachendorf stellte heraus, dass nach Auslieferung der bestellten Wärmebildkamera eine umfangreiche Ausbildung auf die Feuerwehrmitglieder zukommt. Weiter regte er an, dass sich doch alle Feuerwehr-Senioren aus der Samtgemeinde treffen sollten.

Ortsbrandmeister Peter Beckmann dankte elf Mitgliedern für die überdurchschnittliche Dienstbeteiligung mit einem kleinen Präsent.Am 10. September will die Ortsfeuerwehr Prinzhöfte-Horstedt ein Menschenkicker-Turnier veranstalten.