• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Hubschrauberstaffel bei Ufo-Alarm im Einsatz

08.01.2014

Bremen /Neusüdende Der Anruf von der Kriminalpolizei Bremen ging am Montag um kurz nach 18.30 Uhr bei der Hubschrauberstaffel Niedersachsen in Neusüdende (Kreis Ammerland) ein. Die Rede war von einem unbekannten Flugobjekt über dem Bremer Airport. „Ich fliege schon seit 25 Jahren, einen solchen Einsatz hatte ich noch nie“, sagte Pilot Alexander Pfirrmann am Dienstag gegenüber dieser Zeitung.

75 Minuten kreiste der Polizei-Hubschrauber über der Bremer Innenstadt. „Wir sind sehr gut ausgerüstet mit Nachtsichtbrillen und Wärmebildgerät, aber über der Innenstadt war sehr viel Licht und wir hatten keinerlei Höhen-Informationen“, so Pfirrmann. Ab und zu habe er etwas gesehen, was verdächtig hätte sein können, aber genau ausmachen konnte man es nicht.

Das fliegende Etwas schwirrte nach Angaben der Flugsicherung zunächst im Anflugbereich des Flughafens herum. „Danach hat sich das Objekt Richtung Stadt zurückgezogen“, sagte die Sprecherin der Deutschen Flugsicherung, Anja Naumann. Auch über dem Dom sei es gesichtet worden. Derzeit sei noch nicht einmal klar, ob es ein bemanntes oder unbemanntes Objekt war. Am Flughafen wurde aus Sicherheitsgründen eine Maschine aus München nach Hannover umgeleitet, ein Flug aus Frankfurt gestrichen, ein Flieger aus Paris musste kurze Zeit in der Luft ausharren, ehe er landen konnte. „Alles in allem hat es zwei Stunden gedauert und dann war der Spuk vorbei.“

Woher das Flugobjekt kam und was es genau war, ist bislang völlig offen. Auch der Grund, weshalb es auf dem Radar nur kurz aufflackerte, ist bislang unklar. „Entweder war es zu klein oder – was ich jetzt nicht unterstellen möchte – es wurde aktiv unterdrückt“, so Naumann.

Die Polizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffes in den Luftverkehr. „Das ist eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden“, sagte Polizeisprecher Nils Matthiesen. Bei der Aufklärung sind die Beamten auf Zeugen angewiesen: „Wer hat ein Objekt aufsteigen sehen? Wer hat Fotos gemacht?“

Für Polizei und Flugsicherung ist der Fall etwas Neues. „Das gab es in dieser Form noch nicht“, sagte Matthiesen. Es würden zwar immer mal wieder Objekte am Himmel gesichtet, aber solche Auswirkungen habe es bislang nicht gegeben.

Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2097
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.