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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Fahrgäste stranden nachts am Bahnhof Hude

26.04.2019

Hude So hatten sie sich die Heimfahrt von Bremen wohl nicht vorgestellt. Statt von der Hansestadt mit Zug und Bus schnell nach Hause zu kommen, standen zahlreiche Fahrgäste der Nordwestbahn Donnerstagfrüh am Bahnhof Hude. Die Stimmung: genervt. Die Weiterfahrt: schwierig. Wie kam es dazu?

Zurzeit fährt aufgrund einer Baustelle der DB Netz AG zwischen Hude und Oldenburg ein Schienenersatzverkehr. Doch der erste eingesetzte Bus, der von Hude weiter nach Oldenburg fuhr, war am Mittwoch schnell überfüllt – der Großteil der Fahrgäste kam gerade aus dem Weserstadion vom Pokalspiel Werder gegen FC Bayern – und so standen rund 70 Personen ohne Weiterfahrt da.

Man habe schon viel erlebt, aber das sei der Gipfel, schrieb ein Leser noch nachts vom Bahnhof. Demnach hätten viele ein Taxi gerufen, was selbstverständlich schwierig gewesen sei, da Hude am Donnerstag um 2 Uhr keine großen Kapazitäten habe. Andere hätten sich von Bekannten oder Verwandten abholen lassen. Streitereien um Taxen habe es auch gegeben. Um 1.30 Uhr sei dann an der Haltestelle das Licht ausgegangen und die Fahrgäste standen nun mehr oder weniger im Dunkeln, nur vom Bahnsteig selbst schien noch Licht rüber. Ein Paar aus Oldenburg hatte Glück, wie es der NWZ erzählt. Ein junger Fußballfan habe sich von Hude aus von seiner Freundin abholen lassen und die zwei freien Plätze dem Paar angeboten. Die Alternative wäre gewesen, bis etwa 4 Uhr auf den nächsten Zug zu warten.

Der Busfahrer des einen Busses sei sichtlich überfordert gewesen, versicherte den Wartenden jedoch, dass noch ein Bus käme. Das sei auch der Grund gewesen, warum man erst 45 Minuten später angefangen habe, sich um Ersatz zu kümmern, schilderte ein Betroffener der NWZ. Der Vorfall sei in seinen Augen jedoch kalkulierbar gewesen, da die meisten Fußballfans waren, die vom Spiel im Weserstadion wieder nach Oldenburg wollten.

Auf Nachfrage der NWZ sagte Steffen Högemann, Pressesprecher der Nordwest-Bahn, dass eigentlich ein zweiter Bus geplant gewesen sei. Aufgrund interner Abstimmungsprobleme fuhr dieser jedoch nicht. Nachdem der Fehler bekannt geworden war, habe die Leitstelle der Nordwest-Bahn versucht, Taxen zu ordern. Jedoch seien nur drei Fahrzeuge aufzutreiben gewesen, so Högemann. Er bat die betroffenen Fahrgäste um Entschuldigung und verwies darauf, dass diese ein Anrecht auf Erstattung des Fahrpreises haben. Auch die Eintrittskarte für das Fußballspiel, die als Fahrschein galt, reiche als Vorlage aus. Zudem würden mögliche Taxikosten bis zu 80 Euro erstattet. Informationen gibt es unter der Servicenummer 01806/600161.

Tonia Hysky Redakteurin / Politikredaktion
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