HUDE - Schreck in der Abendstunde: Völlig unvermittelt ist am Freitag kurz nach 18.30 Uhr an der Vielstedter Straße ein mächtiger Teil eines rund 100 Jahre alten Ahornbaumes abgebrochen und auf den Gehweg sowie die Straße gekracht. Glück im Unglück: Verletzt wurde niemand, auch Blechschäden an Fahrzeugen blieben aus.
Für Ulrike Janz-Janzen und Gerd Janzen, auf deren Grundstück sich der Stamm befindet, kam der Baumbruch unvorhergesehen. „Der Baum wies äußerlich überhaupt keine Schäden auf, und ein Unwetter hatten wir ja nun auch nicht“, wunderte sich Gerd Janzen. Während die Polizei die blockierte Straße absicherte, räumte er gemeinsam mit seinem Sohn Renke dicke Äste und Zweige beiseite, so dass die Kreisstraße schnell wenigstens halbseitig wieder passierbar war. Das Hindernis wurde letztlich von zwei Mitarbeitern des Zweckverbandes Kommunalservice Nordwest beseitigt, die indes nicht verhindern konnten, dass der schwere Baum beim Zersägen auf den Zaun des Anwesens krachte. Kurz nach 20 Uhr konnte die Vielstedter Straße wieder vollständig freigegeben werden.
Neben der Tatsache, dass niemand vom herabstürzenden Baum verletzt wurde, freuten sich Ulrike Janz-Janzen und ihr Mann auch darüber, dass die Findlingsgrotte, die ebenso wie die meisten Bäume auf dem Grundstück unter Naturschutz steht, unversehrt blieb.
