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Nachwuchsarbeit In Hude Aktives erstes Jahr für Jugendfeuerwehr

Hude/Wüsting/Altmoorhausen - Auf ihr einjähriges Bestehen blickte jetzt die Huder Gemeindejugendfeuerwehr zurück. Gefeiert wurde dies mit einer internen Veranstaltung mit den Jugendlichen und Betreuern im Huder Feuerwehrhaus. „Wir sind sehr begeistert, wie sehr die Gruppe sich schon in dem einen Jahr zusammengefunden hat. Alle kommen gut miteinander klar“, sagt Gemeindejugendfeuerwehrwart Reinke Peters. Die Jungen und Mädchen seien mit großer Begeisterung dabei.

Am 3. November des vergangenen Jahres war die Gemeindejugendfeuerwehr mit zunächst acht Kindern gestartet. Mittlerweile sind es 24 junge Mitglieder. Die Aufnahme eines weiteren Mitgliedes ist geplant. Dann ist die Gruppe leider schon voll, weil maximal 25 Plätze zur Verfügung stehen. „Wir haben eine lange Warteliste“, berichtet Reinke Peters von dem großen Andrang. Leider sei aus personellen Gründen nicht mehr möglich.

18 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer aus den Ortswehren Hude und Altmoorhausen kümmern sich abwechselnd um die Jungen und Mädchen, die sich jeden Mittwoch um 17.30 Uhr mit viel Freude zum Übungsdienst im Huder Feuerwehrhaus treffen.

Die gemeinsamen Übungsdienste und die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen und Wettbewerben haben die Gruppe in den vergangenen zwölf Monaten schon gut zusammengeschweißt.

Viele Ausflüge

Im ersten Jahr standen zum Beispiel der Besuch der Rettungswache der Johanniter auf dem Programm und die Teilnahme am Lichterabend in Hude, auch Nistkästen wurden gebaut. Die Feuerwehrjugend informierte sich auf der Atemschutzstrecke der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Die Berufsfeuerwehr Oldenburg wurde besucht. Die Kinder nahmen am Zeltlager des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes in Hooksiel teil. Auch an einer Müllsammelaktion der Naturschutzjugend in Hude beteiligten sie sich.

Mit einer Gruppe nahm die Huder Jugendfeuerwehr auch erstmals am Kreisentscheid der Jugendfeuerwehren in Ahlhorn teil. Für einen vorderen Platz reichte es noch nicht. Dafür gab es einen kleinen Pokal für die Teilnahme als jüngste Gruppe mit einem Durchschnittsalter von 11,2 Jahren.

Besuch bei Christoph 6

Spannend war für den Feuerwehrnachwuchs aus der Gemeinde Hude auch der Besuch der Rettungswache des ADAC-Rettungshubschraubers Christoph 6 in Sanderbusch. Es gab viele weitere Aktivitäten neben dem normalen Übungsdienst.

Und zum „Einjährigen“ fand dann eine Übernachtungsparty im Feuerwehrhaus statt. Am Samstagnachmittag ging es los. Unter anderem fand eine Fahrt mit Feuerwehrfahrzeugen durch den Ort statt. Hudes Ortsbrandmeister Heiko Zywina schaute kurz vorbei. Er hat Süßigkeiten mitgebracht. Es wurde gemeinsam gespielt.

Es gab unter anderem eine nächtliche Schnitzeljagd durch den Ort. Nach der kurzen Nacht endete die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Frühstück am anderen Morgen. Die Brötchen brachte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jörg Schmidt mit. Das Gemeindekommando der Huder Feuerwehr freut sich, dass die Jugendfeuerwehr so gut angenommen wird.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
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