Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Betreuung Neue Krippe ist gut gestartet

HUNTLOSEN - In den liebevoll gestalteten Krippenräumen des evangelischen Kindergartens in Huntlosen herrscht Gewusel. Für den Besucher unerwartet: kein Kind weint, alle Jungen und Mädchen sind gut drauf. Seit September 2011 gibt es in der Huntloser Einrichtung eine Betreuungsmöglichkeit für Kinder unter drei Jahren. „Wir haben diesen Schritt nicht bereut“, stellt Pfarrer Michael Ohms fest. Es gebe viele positive Rückmeldungen von Eltern.

Eingewöhnungszeit

14 von 15 Vollzeitplätzen in der neuen Krippengruppe sind derzeit belegt, erklärt Kindergartenleiterin Sigrid Freitag. 

Es waren aufregende Wochen vor dem Krippenstart. Und auch die Eingewöhnungszeit forderte den Mitarbeiterinnen alles ab. „Wir sind mit 13 Kindern gestartet“, erzählt Erzieherin Kerstin Brand. Sie hat die Zusatzqualifikation für die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren. Mit Erzieherin Melanie Neuefeind und Kinderpflegerin Sandra Ahrens kümmert sie sich um die Kleinen.

Zur Eingewöhnungszeit waren auch die Mütter mit im Kindergarten. Ein Kind sagte seiner Mutter schon am zweiten Tag, dass sie nicht mehr dabeibleiben müsse, andere brauchten einige Wochen, bis das Eis gebrochen war.

Die Eingewöhnung wird individuell auf jedes Kind abgestimmt. „Es verlief schneller als erwartet“, so Kerstin Brand über den Krippenstart. Auch künftig wird nach einem besonderen Konzept jedem neuen Kind die schonende Eingewöhnung ermöglicht.

Die Premiere der neuen Krippengruppe verlief sehr gut. In kurzer Zeit lernten die Kleinen bereits, wie man Bedürfnisse äußert oder dass man sich von anderen Leuten wickeln lassen kann. Vertrauen zu den neuen Bezugspersonen wurde schnell aufgebaut. Gemeinsam wurde schon einiges unternommen. Und die gerade zurückliegende Weihnachtszeit wurde gemeinsam genossen, bei Geschichten, Knusperhäuschen und Kerzenschein.

Die Jüngsten freuen sich auch immer, wenn sie mit den „Großen“ im Kindergarten zusammenkommen, im Morgenkreis zum Beispiel oder beim gemeinsamen Spielen. So fällt später der Wechsel in den Kindergarten viel leichter.

Der Tag in der Krippe

Der Tag in der Krippe beginnt von 7.30 bis 8 Uhr mit dem Frühdienst für angemeldete Kinder. Von 8 bis 8.40 Uhr ist die reguläre Bringzeit. In dieser Zeit ist Freispiel. Von 8.45 bis 9 Uhr ist nach dem Aufräumen der Morgenkreis. Von 9 bis 9.30 Uhr wird gemeinsam gefrühstückt. Die Kinder müssen nichts mitbringen. Das Frühstück wird von der Krippe vorbereitet. Ganz stolz sind die Kleinen, wenn sie ihr Brot selber schmieren dürfen. Anschließend ist Wickelzeit bzw. Freispielzeit. Von 11.30 bis 12 Uhr nehmen die angemeldeten Kinder am Mittagessen in der Küche teil. Alle anderen Kinder nehmen einen kleinen „Snack“ zu sich und spielen, bis sie abgeholt werden. Von 12 bis 13 Uhr ist ein Spätdienst eingerichtet.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

BALLSPORT IN OSTFRIESLAND Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden