HUSTEDT - HUSTEDT/DPA - Der 26-jähriger Mann, der seinen Vater erschlagen und ein zweites Opfer schwer verletzt haben soll, hat die Taten abgestritten. Der 57 Jahre alte Vater war in der Nacht zum Mittwoch in seinem Haus in Hustedt bei Syke (Landkreis Diepholz) mit mehreren Hieben einer Spitzhacke umgebracht worden. Nur wenige hundert Meter entfernt war zudem ein 49-Jähriger mit einem Spaten schwer verletzt worden. Der Tatverdächtige wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Der 49-Jährige war nach Angaben der Staatsanwaltschaft der ehemalige Betreuer des mutmaßlichen Täters. Dieser gilt als psychisch gestört und soll Drogenprobleme haben. Der Verletzte habe inzwischen im Krankenhaus befragt werden können. Er und auch seine Ehefrau hätten „eindeutig den 26-Jährigen als Täter erkannt“, sagte Staatsanwältin Silke Streichsbier. Der 22-jährige Bruder des Tatverdächtigen hatte den Vater tot gefunden und die Polizei alarmiert. Die drei wohnten zusammen in einem Einfamilienhaus. Ein weiterer Bruder lebt in Berlin. Vater und Mutter hatten sich vor längerer Zeit getrennt. Ein Motiv für die Taten sei noch nicht erkennbar.
