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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Schufa erklärt Ostfriesin irrtümlich für tot

04.01.2018

Ihlow Eigentlich wollte sie nur ihren Stromanbieter wechseln – und musste dann von ihrem eigenen angeblichen Ableben erfahren: Eine 61-jährige Frau aus dem Landkreis Aurich ist von der Schufa fälschlicherweise für tot erklärt worden. Wie die „Ostfriesischen Nachrichten“ und der NDR am Mittwoch berichteten, hatte die Frau aus der Gemeinde Ihlow eine Auskunft von den Kreditwächtern angefordert, nachdem diese einen Stromanbieterwechsel verhindert hatten. In der Antwort der Wirtschaftsauskunftei fanden sich kurz vor Weihnachten dann zahlreiche Fehler – und die Auskunft, dass ihre Hausbank vor zwei Jahren der Schufa das Ableben der Ostfriesin mitgeteilt hätte. Zudem hätte sie noch einen offenen Ratenkredit über 4137 Euro und hätte vorübergehend im Landkreis Wittmund gelebt. Dabei lebte sie der Zeitung zufolge nie woanders als im Kreis Aurich.

Die 61-Jährige recherchierte selbst und fand heraus, dass es im Nachbarkreis eine Frau mit demselben Namen gegeben hatte. Auch das Geburtsdatum sei identisch gewesen. Nur das Geburtsjahr und der Geburtsort seien unterschiedlich gewesen. Offenbar, so die Vermutung der Frau, seien übermittelte Daten bei der Schufa falsch zugeordnet worden. Dem Bericht zufolge prüfe die Schufa die Unregelmäßigkeiten. Der Vertrag mit dem neuen Stromlieferanten sei auch bestätigt worden.

Robert Otto-Moog
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2111

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