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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Hitzewelle: Der Nordwesten schwitzt

27.06.2019

Im Nordwesten Deutschland schwitzt – und zwar gewaltig. Die Hitzewelle aus der Sahara erreichte am Mittwoch mit fast 40 Grad ihren vorläufigen Höhepunkt. Im brandenburgischen Coschen wurde der bisherige Juni-Rekord gebrochen. Um 14.50 Uhr wurden dort 38,6 Grad gemessen. In Niedersachsen wurde in dieser Woche bislang in Lingen am meisten geschwitzt. In der Ems-Stadt kletterten die Temperaturen am Dienstag auf 36,7 Grad.

An diesem Donnerstag wird es in Deutschland zumindest im Norden kühler, sagt der Deutsche Wetterdienst. Am Freitag geht’s noch mal weiter runter. Aber am Samstag kommt schon die nächste Welle heißer Sahara-Luft zu uns.

Die große Hitze hat im Nordwesten zu ersten Straßenschäden geführt. Am Dienstagnachmittag wölbten sich auf der A 29 zwischen Sandkrug und Oldenburg Teile der Fahrbahndecke. Zwischen 30 und 40 Zentimeter gingen zwei Platten in die Höhe, teilte die Polizei mit. Sie sind mittlerweile provisorisch geflickt. Auf der A1 nahe der Ausfahrt Bremen Arsten/Weyhe bildeten sich zudem Spurrillen, die an diesem Donnerstag ausgebessert werden.

In Varel musste die Feuerwehr am Mittwoch Kinder aus einem abgeschlossenen Auto befreien. Ein Baby und ein Kleinkind wurden versehentlich in dem Auto eingeschlossen, als die Fahrerin auf dem Parkplatz eines Getränkemarkts die Tür zuschlug und den Schlüssel auf dem Beifahrersitz liegen ließ. Die Feuerwehr schlug eine Scheibe ein, öffnete die Tür und befreite die Kinder. Eine unmittelbare Gefahr habe nicht bestanden, da das Auto im Schatten stand.

Unterdessen führen die hohen Temperaturen zu einem hohen Trinkwasserverbrauch. Bereits am Dienstag gaben die 15 Wasserwerke des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) rund 325 000 Kubikmeter Trinkwasser ab. Das sind über 100 000 Kubikmeter mehr als an üblichen Tagen. Der bisherige Höchstwert in der 71-jährigen Verbandsgeschichte vom 26. Juli 2018 mit 332 222 Kubikmetern ist damit beinahe erreicht worden. Eine spürbare Entlastung könne nur durch einen allgemein sorgsamen Umgang mit dem Trinkwasser erreicht werden, sagte der stellvertretende OOWV-Geschäftsführer Axel Frerichs.


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Podcast „Vino mit dem Doc“ unter   https://ol.de/vd-hitze 
Norbert Martens Redakteur / Online-Redaktion
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Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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