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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Der Winter kehrt zurück – Fährverkehr eingestellt

17.03.2018

Im Nordwesten Mit dem Start in die Osterferien kommt zum Wochenende der Winter nach Niedersachsen zurück. Der Schnee dürfte manchen Skifahrer erfreuen und auch die Autofahrer auf dem Weg in den Urlaub können laut ADAC im Norden auf rasches Vorwärtskommen hoffen, zunächst zumindest.

„Dieses Wochenende sind nur die Niedersachsen und Bremer unterwegs“, sagte Alexandra Kruse vom ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. „Wenn das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, dürfte es am Wochenende noch recht entspannt sein.“ Bauarbeiten in großem Stil seien nur auf der A7 bei Westenholz und auf der A1 im Großraum Osnabrück im Gange. „Hauptreisetag zu Ostern ist der Gründonnerstag, da rechnen wir so ab Mittag mit größeren Staus und Behinderungen. Am Ostersamstag ist Bettenwechsel, das kann auch zu Staus führen.“

Hier geht es zu den aktuellen Wetterwarnungen

Ein Tiefausläufer bringe vor allem dem Süden des Landes in den kommenden Tagen winterliche Verhältnisse, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Doch der Schnee soll nur bis Samstag fallen. Im Tiefland sind dabei oft zehn Zentimeter und mehr möglich, in Hochlagen und im Harz sogar bis zu 40 Zentimeter. „Der Wind lebt im Bergland stark auf, dort sind teils unwetterartige Schneeverwehungen möglich“, so der Wetterexperte in Hamburg.

Am Samstag wird es laut DWD vor allem auf den Nordseeinseln schwere Sturmböen geben, möglicherweise sogar orkanartige. Wegen des starken Ostwindes und des damit verbundenen niedrigen Wasserstandes wird der Fährverkehr zur Insel Juist bis Sonntag komplett eingestellt. Das teilte die Reederei Norden-Frisia am Donnerstag im ostfriesischen Norden mit. Der Fahrplan nach Norderney wird eingeschränkt. Es werde Windstärke 10 erwartet, sagte Fahrdienstleiter Ralf Ackermann. Da der Wasserstand mehr als einen Meter unter dem mittleren Hoch- und Niedrigwasser liege, sei das Manövrieren in den engen Fahrrinnen zu risikoreich.Das Schiff laufe Gefahr, vom Wind aufs Watt gedrückt zu werden, wo es im ungünstigsten Fall bis zu 36 Stunden warten müsse, um weiterfahren zu können. „Das Risiko wollen wir nicht eingehen.“

Auch der der Fährverkehr zwischen Wangerooge und Harlesiel wurde am Freitag eingestellt. Im Binnenland dürfte es bei stürmischen Böen bleiben.

Derzeit warnt die Verkehrsmanagement-Zentrale vor Straßenglätte in ganz Niedersachsen.

Bis Montagvormittag ist mit Dauerfrost zu rechnen. Die Temperaturen können auf bis zu minus 8 Grad fallen, im Mittelgebirgsraum über dem Schnee sogar auf um minus 10 Grad. Autofahrer mussten sich schon am Freitag in Teilen Niedersachsens auf glatte Straßen einstellen.

Auf dem 971 Meter hohen Wurmberg bei Braunlage wurden am Freitag 50 Zentimeter Schnee gemessen, Skifahren sei dort weiterhin möglich, sagte eine Sprecherin des Tourismusverbandes HTV. „Und es wird noch besser“, sagte Wurmberg-Chef Dirk Nüsse. „Es gibt Neuschnee. Und wir können bei Temperaturen konstant unter null Grad in den kommenden Nächten noch einmal beschneien.“ Voraussichtlich werde die Wintersportsaison auf dem Wurmberg bis nach Ostern andauern.

Nach Angaben der Seilbahngesellschaft sind die Bedingungen ausgezeichnet. Die Pisten des höchstgelegenen Wintersportgebiets im Harz haben den zuletzt frühlingshaften Witterungsverhältnissen erfolgreich getrotzt. In den anderen Skigebieten des Harzes dagegen sei derzeit wegen Schneemangels weder Abfahrts- noch Langlauf möglich, sagte eine HTV-Sprecherin. Am Freitag waren selbst in Schierke und auf Torfhaus keine Loipen mehr präpariert.

„Im Laufe der kommenden Woche wird es milder“, kündigte der DWD-Meterologe an. In der Nacht auf Sonntag soll der Wind allmählich nachlassen, ruhiger wird es erst am Montag. „Zum Ende der Woche können wir mit Temperaturen um zehn Grad plus rechnen, aber in den Nächten gibt es weiter Frost.“ In der ersten Wochenhälfte wird immer wieder die Sonne scheinen, dann wird es wieder wechselhafter.

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