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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Orkantief: „Victoria“ wirft mit Bäumen um sich

18.02.2020

Im Nordwesten Umgestürzte Bäume und Blechschäden: Die Ausläufer des Orkantiefs „Victoria“ haben im Nordwesten insgesamt weniger gewütet als zuvor das Sturmtief „Sabine“. Allerdings sind am Sonntag gleich mehrere Bäume auf Autobahnen und andere Straßen gestürzt und haben dort Unfälle verursacht.

Auf der A 29 ragte ein umgestürzter Laubbaum kurz vor dem Parkplatz Bornhorster Wiesen auf den rechten Fahrstreifen. Eine 21-Jährige aus Bockhorn konnte dem Baum zwar „gerade noch ausweichen“, verlor dabei aber die Kontrolle über ihr Auto, geriet ins Schleudern und prallte gegen die Mittelplanke, wo ihr Fahrzeug zum Stillstand kam. Fünf weitere Fahrzeuge „schafften es aber nicht, dem Baum auszuweichen und stießen mit diesem zusammen“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Bis die Feuerwehr den Baum beseitigt hatte, wurde der Verkehr für etwa zweieinhalb Stunden über den Parkplatz geleitet.

Fichte stoppt Polizei

Auf der A 28 kollidierte ein Streifenwagen hinter der Auffahrt Westerstede in Fahrtrichtung Bremen mit einer umgestürzten Fichte, die auf die Fahrbahn ragte. Es blieb auch in diesem Fall bei Sachschaden.

In Edewecht (Landkreis Ammerland) traf ein umstürzender Baum gegen 18.25 Uhr einen mit drei Personen besetzten Kleintransporter, der den Scharreler Damm befuhr. Obwohl der VW Bus schwer beschädigt wurde, blieben die Insassen aus Edewecht unverletzt. Für diese Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die Fahrbahn für rund eine Stunde gesperrt werden.

Starke Windböen verursachten zudem einen Unfall auf der B 72 bei Emstek. Dort überschlug sich gegen 17.15 Uhr ein Auto, das einen Wohnwagen zog. Beide Fahrzeuge kamen auf dem Dach zum Liegen. Der 24-jährige Fahrer aus Stuhr und seine 19-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Auch dort musste die Straße für die Bergung komplett gesperrt werden.

Auch der Bahnverkehr war zwischenzeitlich von umgestürzten Bäumen betroffen. Zwischen Bremen-Burg und Bremen-Vegesack war eine Bahnstrecke für mehrere Stunden gesperrt, weil nach Angaben der Nordwest-Bahn zwei Bäume aufs Gleis gefallen waren und sich verkantet hatten. Ansonsten rollten die Züge nach Angaben der Bahn am Montagmorgen wieder, wobei es allerdings immer wieder zu Verspätungen kam. So mussten sturmbedingt mehrere Fernzüge umgeleitet werden und hielten deshalb nicht in Bremen und Osnabrück.

Wind facht Feuer an

Auch sonst machte der Sturm den Einsatzkräften zu schaffen: In Neuenburg (Friesland) behinderte der starke Wind Feuerwehrkräfte bei einem Großbrand und in Delmenhorst musste die Feuerwehr unter anderem zwei Bäume im Uhlenbroker Weg beseitigen.

Im Emsland gab es nach Angaben der Feuerwehr bis zum Sonntagabend 28 sturmbedingte Einsätze. „Überwiegend galt es, Bäume zu beseitigen. In einigen Fällen waren auch Zäune umgekippt.“

Von einer erneuten Sturmflut verschont blieb dagegen die Küste. Der Hochwasserpegel stieg in Emden nur auf 1,09 Meter über das mittlere Hochwasser (MHW), wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie mitteilte. Auf Borkum waren es 1,01 Meter, in Bremerhaven 1,08 Meter und in Bremen 1,19 Meter. Von einer Sturmflut an der Nordseeküste spricht man erst, wenn die Pegelstände 1,50 Meter über dem MHW erreichen.

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