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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Sturmtief: „Sabine“ hinterlässt Unordnung

13.02.2020

Im Nordwesten Sturmtief Sabine hatte die Nordseeküste auch am Mittwoch noch fest im Griff. Bis zum Abend musste nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf See und an der Küste mit orkanartigen Böen bis Windstärke 10 gerechnet werden. Die Folge war die fünfte Sturmflut in Folge.

Anhaltend hohe Windgeschwindigkeiten und die konstante Westwindlage führten dazu, dass in der Nacht zu Mittwoch an einzelnen Pegeln sogar die Grenze zur schweren Sturmflut überschritten wurde. Das Wasser lief dabei mehr als zwei Meter höher als das mittlere Hochwasser auf. Die Folge: Das Deichvorland und die Strandpromenaden wurden vielerorts überspült. In Emden, Wilhelmshaven und Norddeich wurden die Hafengebiete überflutet.

Auch in der Nacht zu Donnerstag wurden erhöhte Wasserstände erwartet. Diese sollten nach den Prognosen allerdings nur noch die Stärke einer leichten Sturmflut erreichen. Danach erwarten die Meteorologen eine Wetterberuhigung, bis am Sonntag mit „Uta“ das nächste Sturmtief erwartet wird.

Eine genaue Beurteilung möglicher Schäden an den Küstenschutzanlagen auf den Inseln solle erst nach einem Abklingen der Sturmfluten erfolgen, teilt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit. Begutachtet werden soll dann auch, ob sich daraus Konsequenzen für die Küstenschutzarbeiten im Sommer ergeben.

Schon jetzt ist allerdings klar, dass der Sand auf Wangerooge nicht ausreichen wird, um die Schäden am Strand und an den Küstenschutzanlagen zu beheben. Bürgermeister Marcel Fangohr schätzt, dass „Sabine“ allein im Zentrum 80 000 Kubikmeter Sand weggespült hat. Zur Verfügung stehen aber lediglich 30 000 Kubikmeter. Fangohr hofft nun, die vorgelagerten Sandbänke abbauen zu dürfen, die seit einigen Jahren für die Reparatur der Küstenschutzanlagen im Westen der Insel reserviert sind.

Vor den Inseln geriet derweil erneut ein Frachter in stürmischer See in Not. Die „OOCL Rauma“ verlor am Dienstag auf dem Weg nach Rotterdam zunächst fünf Container vor Ameland und dann zwei weitere vor Terschelling. Als Grund für die Havarie vermuten Experten schlecht gesicherte Ladung.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Jörg Jung Redakteur / Newsdesk
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