Barßel/Kreis Cloppenburg - Für zahlreiche Autofahrer verlief der Wochenstart am Montag eher unerfreulich. Weil sie mit ihren Autos zu schnell unterwegs waren, wurden sie „geblitzt“. Gemeinsam mit dem Polizeikommissariat in Westerstede und dem Landkreis Cloppenburg nahm die Polizei in den Landkreisen Cloppenburg und Ammerland Raser ins Visier. Vier bis fünf Mal im Jahr erfolgen die Kontrollen, teilte Polizeihauptkommissar Marco Stieg aus Friesoythe mit. Vier mobile Messstationen wurden im Landkreis Cloppenburg am Montag eingerichtet. Mit der Aktion soll die Hauptursache für Verkehrsunfälle, nämlich zu hohe Geschwindigkeit, bekämpft werden.
So machte Stieg mit seinen Kollegen auch an der Hauptstraße in Barßel Station, wo sie viele Autofahrer, die in Richtung Elisabethfehn unterwegs waren, aus dem Verkehr winkten.
Ganz in der Nähe befinde sich eine Schule, erklärte Stieg die Situation vor Ort. So gab es auch beispielsweise Beschwerden von Anwohnern, dass Autofahrer bereits im Kreuzungsbereich die Geschwindigkeit erhöhen, obwohl es sich noch um eine geschlossene Ortschaft handele, erläuterte der Polizeihauptkommissar weiter.
Das solche Kontrollen dringend notwendig sind, zeigte das Ergebnis am Ende des Tages. 140 Geschwindigkeitsverstöße wurden im Landkreis Cloppenburg festgestellt, darunter drei Geschwindigkeitsverstöße im Bereich eines Fahrverbotes (Geschwindigkeitsübertretung innerhalb geschlossener Ortschaft mindestens 31 km/h, Geschwindigkeitsübertretung außerhalb geschlossener Ortschaft mindestens 41 km/h).
Negativer Spitzenreiter war hier ein Autofahrer, der auf der Lindenstraße in Barßel mit 83 Stundenkilometern unterwegs war. Erlaubt sind hier 30 km/h. Den Mann erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 280 Euro, zwei Punkte sowie ein Fahrverbot für zwei Monate, teilte die Polizei dazu mit.
Zwei Autofahrer benutzten ihr Mobilfunktelefon widerrechtlich während der Fahrt. Sie erwartet ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro und einen Punkt. Die Beamten ertappten auch vier „Gurtmuffel“.
