• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Inseln müssen von Treibgut befreit werden

10.12.2013

Im Nordwesten Strände und Dünen der ostfriesischen Inseln haben im Orkan „Xaver“ stark gelitten. Auf Juist seien im Mittel 25 Meter Dünen verloren gegangen, sagte die Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Herma Heyken. Eine genaue Bilanz sei erst nach einer Laservermessung aus der Luft in den kommenden Tagen möglich. Alleine auf den Inseln müssen rund 500 Kubikmeter Treibgut von den Deichen geräumt werden. Das sei nötig, weil sonst das Gras absterbe.

Die frische Sandaufspülung auf Langeoog und ein neues Deckwerk auf Baltrum haben nach Heykens Angaben der Sturmflut aber standgehalten. Juists Bürgermeister Dietmar Patron machte die stärksten Dünenabbrüche im Westen der Insel aus. „Da ist die Brandung stark rangegangen.“ Er ist froh, dass so frühzeitig vor dem Orkan gewarnt wurde. So habe man Schäden zum Beispiel im Hafenbereich verhindern können.

Besonders große Schäden hat „Xaver“ auf der Insel Wangerooge hinterlassen. Der Strand ist komplett weggespült, es hat erhebliche Dünenabbrüche gegeben. Den Strand wieder herzurichten, werde nach ersten Schätzungen 500 000 Euro kosten.

Auf dem Festland haben alle Deiche und Flutschutzeinrichtungen den Sturmfluten Stand gehalten, sagte Heyken. Hauptproblem seien auch hier Unmengen von Treibgut auf den Deichen.

Nach Heykens Angaben stehen pro Jahr etwa 72 Millionen Euro für den Küstenschutz in Niedersachsen zur Verfügung, rund zehn Millionen davon für die Inseln. Das NLWKN habe daher die Möglichkeit, auf Sturmflutschäden zu reagieren. Zuletzt waren mit Millionenaufwand große Mengen Sand auf Langeoog aufgespült worden.

Die Inseln sind dem ständigen Angriff von Wellen und Strömung ausgesetzt. Besonders gefährdete Bereiche werden oft von Buhnen und befestigten Deckwerken geschützt, in anderen Bereichen wie Stränden und Dünen müssen Sandverluste durch Aufspülungen immer wieder ausgeglichen werden. In einigen Bereichen brechen Küsten ab.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.