Um diesen Artikel zu lesen, schließen Sie eines unserer Angebote ab oder loggen sich als Abonnent ein. Alle Inhalte auf NWZonline und in der NWZ-Nachrichten-App stehen Ihnen dann uneingeschränkt zur Verfügung.
Von Esther Rothstegge
Frage:
Herr Prahl, wie klingelt eigentlich Ihr privates Handy?
Prahl:
(lacht und summt Auf der Reeperbahn nachts um halb eins) Nicht so auf jeden Fall.
Frage:
Werden Sie oft auf Ihre Rolle als Tatort-Kommissar Frank Thiel angesprochen?
Prahl:
Der Tatort ist schon ein großer Multiplikator. Es ist für mich immer noch unvorstellbar, dass rund acht Millionen Menschen am Sonntagabend vor dem Fernseher sitzen und den Tatort gucken. Das sind mehr als doppelt so viele Menschen wie in Berlin leben.
Frage:
Gucken Sie denn ab und zu auch mal einen Tatort?
Prahl:
Früher bisweilen mal. Jetzt aber öfter. Da guckt man schon mal bei den Kollegen rein. Vor allem bei den Neuen wie Simone Thomalla und Martin Wuttke in Leipzig und Richy Müller und Felix Klare in Stuttgart.
Frage:
Macht Ihnen die Arbeit beim Tatort denn Spaß?
Prahl:
Ja. Mit Jan Josef macht das immer sehr viel Spaß. Da ist immer gute Stimmung am Set. Das ist ja auch etwas, was sich auf den Film überträgt. Bisweilen erfinden wir beim Dreh dann auch die Pointen.
Frage:
Beim Oldenburger Filmfest ist Ihr Film Friedliche Zeiten gezeigt worden. Waren Sie vorher schon mal in Oldenburg?
Prahl:
Ja, mehrfach, da war ich so zwischen 22 und 25 Jahre alt. Damals ist ein Freund von mir aus Berlin nach Oldenburg gezogen, und den haben wir natürlich öfter besucht und dann hier gemeinsam gefeiert.
Frage:
Sie drehen momentan in Celle. Worum gehts in dem neuen Film?
Prahl:
Der Arbeitstitel ist Berlin 36. Es geht um die Olympischen Spiele von 1936 in Berlin und eine jüdische Hochspringerin. Die ist eigentlich schon emigriert, kommt aber auf Druck der Eltern zurück nach Berlin, um bei den Spielen zu starten.
Frage:
Und welche Rolle spielen Sie?
Prahl:
Den Hochsprungtrainer.