JADERBERG - Ihren freien Sonnabend opferten weitere sechs Feuerwehrleute der Stützpunktfeuerwehr Jaderberg für die Abschlussprüfung zum Rettungssanitätshelfer-Lehrgang (First Responder). Neben dem regulären Dienst und den Einsätzen haben die Lehrgangsteilnehmer für diese Ausbildung zusätzlich rund 70 Stunden ihrer Freizeit geopfert.

Mit großem Engagement waren die Lehrgangsteilnehmer bei der Sache. Der relativ schwere Lehrstoff wurde von den Teilnehmern, die im medizinischen Bereich keine Vorkenntnisse hatten, schnell umgesetzt. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Prüfungen sind hervorragend gelaufen, alle Teilnehmer haben mit weit über dem Durchschnitt bestanden“, lobte Ausbilder Uwe Nethke, Lehrrettungsassistent und Leiter der JUH-Rettungsdienstschule in Oldenburg, im Anschluss. Bei der Prüfung wurde Nethke von seiner Frau Anke, dem Kreisfeuerwehrarzt Dr. Olaf Hesper, vom Berufsfeuerwehrmann Manuel Vogt, von Dr. Klaas Oltmanns sowie von Ausbilder Sven Kühn von der Feuerwehr Jaderberg unterstützt. Die Ausbilder sind allesamt selbst Mitglieder der Feuerwehr und der First Responder-Gruppe.

Die Sanitätshelfer Gerwin Woldering und Helmut Munderloh stellten sich als Unfallopfer zur Verfügung.

„Mit den bisherigen 18 Sanitätshelfern stehen uns jetzt insgesamt 24 gut ausgebildete Leute für die First Responder-Gruppe zur Verfügung“, freute sich Ortsbrandmeister Herwart von Waaden. Diese ausgebildeten Helfer würden nun zunächst auf Rettungswagen der Rettungsdienste weitere praktische Erfahrungen sammeln für die nächsten Einsätze vor Ort.

Die First Responder-Gruppe der Feuerwehr Jaderberg unter der Leitung von Timo Sommer gibt es seit 2005. Sie wird über den Notruf 112 gleichzeitig mit dem Rettungsdienst rund um die Uhr alarmiert und kann aufgrund der Ortsnähe bis zum Eintreffen des hauptamtlichen Rettungsdienstes und des Notarztes die wichtige Ersthilfe leisten.

Die Mitglieder der First Responder-Gruppe treffen sich regelmäßig zur weiteren Ausbildung und zum Erfahrungsaustausch.