Jaderberg/Jade - Zu einem Autobrand auf der Raiffeisenstraße zwischen Heubült und Jaderberg wurden am Pfingstmontag die Stützpunktfeuerwehr Jaderberg und ihre First Respondergruppe alarmiert.

Um 11.48 Uhr erfolgte durch die Großleitstelle Oldenburg die Alarmierung: Fahrzeugbrand klein, lautete die Einsatzmeldung. Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und der First Respondergruppe waren schnell unterwegs, mussten dann aber vor den geschlossenen Halbschranken am Bahnübergang Raiffeisenstraße wegen eines Zuges warten. Auch Gemeindebrandmeister Thomas Grimm war am Einsatzort.

Wie der Einsatzleiter Ortsbrandmeister Thomas Hülsebusch der NWZ im Gespräch berichtete, stand das Fahrzeug beim Eintreffen der Feuerwehr am Einsatzort voll in Flammen und auch die Straßenböschung war schon in Brand geraten. Die Insassen, ein Mann und eine Frau aus Rastede, die auf dem Weg nach Jaderberg waren, hatten Benzingeruch im Fahrzeug wahrgenommen und konnten rechtzeitig und unverletzt das Fahrzeug verlassen: wenig später stand das Fahrzeug voll in Flammen.

Mit eigenem Feuerlöscher wurden von ihnen die ersten Löschversuche unternommen und gleichzeitig wurde der Notruf abgesetzt.

Vom Tanklöschfahrzeug TLF 3000 aus wurde das Feuer von den Atemschutzgerätträgern der Feuerwehr mit zwei C-Rohren schnell und erfolgreich bekämpft. Mit der Wärmebildkamera wurde das Fahrzeug auf weitere Brandnester untersucht. Am Fahrzeug Ford Focus entstand Totalschaden.

Die Stützpunktfeuerwehr und die First Responder waren mit insgesamt 31 Einsatzkräften am Einsatzort und übernahmen bis zum Eintreffen der Polizei auch die Absperrung und Verkehrsregelung auf der viel befahrenen Straße. Die Schadenshöhe wurde noch nicht ermittelt. Die Brandursache ist ebenfalls noch unbekannt.

Kurz vor Mitternacht brannte dann ein Holz-Gartenhaus an der Bollenhagener Straße. Neben der Jader Wehr waren auch wieder Einsatzkräfte der Feuerwehr Jaderberg vor Ort. Unter der Leitung des Jader Ortsbrandmeisters Peter Scholz konnte das Feuer schnell gelöscht werden. In unmittelbarere Nähe zum Brandherd befand sich ein Hydrant.

Am Gartenhaus entstand Totalschaden im vierstelligen Bereich. Vor Ort nahm die Polizei die Ermittlungen auf. Die Ursache des Brandes ist noch ungeklärt. Etwa 50 Feuerwehrkameraden waren im Einsatz.