Markhausen - „Heute Abend erleben wir ein Novum in der 89-jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Markhausen, erstmals können wir mit den beiden Vertreterinnen der Friesoyther Stadtverwaltung, der 1. Stadträtin Heidrun Hamjediers sowie der Fachbereichsleiterin Annegret Brunemund-Rumker, zwei Frauen auf einer unserer Versammlungen begrüßen“, betonte Ortsbrandmeister Hermann Rosenbaum im Gemeinschaftsraum des Feuerwehrgerätehauses zu Beginn eines außerordentlichen Dienstabends. Sein Willkommen galt auch Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns, Stadtbrandmeister Andreas Witting und dem stellvertretenden Ortsbrandmeister Stefan Norrenbrock.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Ehrung von Franz Tewes und Ludger Koop für 40 Dienstjahre. „Sie haben sich viele Jahre vorbildlich für ihre Mitbürger bei Notfällen und Gefahren engagiert“, betonte Rosenbaum.

Tewes, der seit 2010 der Altersabteilung der Feuerwehr angehört und zuvor über 33 Jahre Mitglied der Wehr war, wurde für 40-jährige Zughörigkeit zur Feuerwehr vom Kreisbrandmeister ausgezeichnet. Oltmanns erinnerte daran, dass Tewes über 900 Dienstabende absolvierte und auf eine sehr hohe Einsatzbeteiligung verweisen könne.

In der Wettkampfgruppe habe er als Gruppenführer viele gute Platzierungen für Markhausen eingeheimst. Als Gerätewart gehörte er 27 Jahre dem Ortskommando an. Tewes absolvierte zwölf Weiterbildungen und wurde bis zum Löschmeister befördert. Er war Feuerwehrmann des Jahres und wurde mit dem Ehrenteller der Stadt Friesoythe in Zinn sowie mit der Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet, so Oltmanns.

Tewes sei ein Macher der besten Art und habe sich bei allen Baumaßnahmen der Wehr wie auch bei der Gründung der Jugendfeuerwehr Verdienste erworben. Legendär sei auch sein Ruf als Grillmeister, betonte Oltmanns, als er die Ehrennadel in Silber und die entsprechende Urkunde des Landesfeuerwehrverbandes überreichte.

Für 40 Jahre als aktiver Feuerwehrmann wurde Ludger Koop von der 1. Stadträtin Hamjediers auch mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Koop ist seit dem 1. Januar 1977 Feuerwehrmann, absolvierte elf Weiterbildungslehrgänge und wurde zum Brandmeister befördert. Er wurde zum Feuerwehrmann des Jahres und im Jahr 2002 mit der Hochwassermedaille für seinen Einsatz bei der Elbeflut 2006 ausgezeichnet.

Koop war auch Führer einer taktischen Einheit sowie sechs Jahre Zugführer der Kreisbereitschaft und zuvor sieben Jahre als stellvertretender Zugführer tätig. Seit 21 Jahren ist er Gruppenführer in der Ortsfeuerwehr, seit 1988 war er Wettbewerbsrichter. Koop gehörte 21 Jahre als Gruppenführer dem Ortskommando an und zählt zu den Gründern der Jugendfeuerwehr. Federführend war er an den Baumaßnahmen rund ums Feuerwehrhaus beteiligt.

Nach den Glückwünschen für die Geehrten betonte Rosenbaum: „Wir sind stolz darauf, Männer wie Franz Tewes und Ludger Koop in unseren Reihen zu haben“. Zum Abschluss stellte sich Brunemund – Rumker als zuständige Fachbereichsleiterin für das Feuerwehrwesen den Kameraden vor.