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ie Freiwillige Feuerwehr Apen hat einen neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister. Dieses Amt übernimmt Lars Jeinsen. Der bisherige Stellvertreter, Hartmut Bollen, ist seit Januar stellvertretender Gemeindebrandmeister in Apen. Bollen gehörte fünf Jahre zu den Aper Führungskräften und habe seine Arbeit hervorragend gemeistert, wie Ortsbrandmeister Georg Bruns unterstrich. Als neuer Zugführer wird Hans-Dieter Lüers eingesetzt und Jens Cordes wird Gruppenführer.
„Wir hatten nicht ganz so viele Einsätze wie 2009, dafür aber viele schwere“, erklärte Bruns in seinem Rückblick. Gleich zu Beginn des Jahres musste die Einheit zu einem Brandeinsatz im Stahlwerk Augustfehn ausrücken. Hier waren 10 000 Liter Härteöl in Brand geraten. Dann der Brand einer Lagerhalle in Winkel, der sich auf Grund der extremen Wetterlage, Schneeverwehungen und starken Minustemperaturen als sehr schwierig erwies. Im November wurden die Einsatzkräfte außerdem zur Unterstützung der Feuerwehr Remels zu dem schweren Busunglück auf der BAB 28 angefordert. Insgesamt rückten die 46 Männer und 11 Frauen zu zehn Brandeinsätzen, elf Unfällen und zehn Hilfeleistungen aus. „Alle diese Einsätze wurden von unseren Einsatzkräften Dank einer guten Ausbildung und durch persönliches Engagement hervorragend bewältigt. Aber auch die Bereitstellung einer guten Ausrüstung seitens der Gemeinde erleichtert uns die mitunter doch schwere Arbeit“, so der Ortsbrandmeister. Insgesamt kamen für die aktiven Einsatzkräfte mit Lehrgängen, Besprechungen und Veranstaltungen 7294 Stunden zusammen.
Auch der Kreisverpflegungszug wurde stark gefordert. Nach dem Zeltlager des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes in Nordenham mit fast 1200 Teilnehmern folgte ein kleineres in Apen zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr. Hinzu kommen die Lehrgänge auf Kreisebene und Übungen der Feuerwehrkreisbereitschaft. Aber auch die Vorbereitungen und Einkäufe nahmen viel Zeit in Anspruch. Insgesamt kam die Küchencrew auf 2085 Stunden. Für die Jugendfeuerwehr kamen mit zwei Zeltlagern, der großen Veranstaltung zum 50. Jubiläum und den Diensten 5857 Stunden zusammen.
Die recht aktive Gruppe der Alterskameraden, die sich die Restaurierung alter Feuerwehrgerätschaften zu Aufgabe gemacht hat, leisteten 856 Stunden. Aber auch die Geselligkeit und Kameradschaft wurde gepflegt.
Für dieses enorme Engagement dankten der stellvertretende Bürgermeister Matthias Huber und Gemeindebrandmeister Manfred Weiß allen Kameradinnen und Kameraden. Huber: „Eine gute Ausrüstung für die Feuerwehren ist wichtig, wenn ihr schon eure ehrenamtliche Arbeit zur Verfügung stellt.“ Und die ist in der Gemeinde Apen in Ordnung, wie Weiß betonte: „Wir haben das, was wir brauchen, und das alles in einem top Zustand.“
