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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

A1 Wird Zum Nadelöhr: Jetzt kommt die (nächste) Superbaustelle

02.03.2017

Delmenhorst /Bremen Die kommenden zwei Jahre werden für Pendler auf der A 1 eine Geduldsprobe. Denn ab dem 15. März wird auf einer achteinhalb Kilometer langen Strecke der Beton auf der Fahrbahn in Richtung Hamburg erneuert. Ausweichmöglichkeiten gibt es nicht. Kurz vor dem Dreieck Stuhr wird der Verkehr von der Fahrbahn in Richtung Hamburg auf die Gegenfahrbahn in Richtung Osnabrück umgeleitet. Bis hinter der Anschlussstelle Bremen-Brinkum stehen nur zwei Fahrstreifen in beiden Richtungen zur Verfügung.

Sehen Sie hier eine Grafik zur geplanten Baustelle auf der A1 im PDF-Format.

Tipps für mehr Sicherheit im Stau

Das Reißverschlussverfahren ist sehr wichtig, damit der Verkehr halbwegs flüssig in die Baustelle fließt. „Wir fordern die Autofahrer auf, wirklich bis zum Schluss durchzufahren und erst dann die Spur zu wechseln“, sagt Jens Schumacher von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Blickkontakt mit den LKW-Fahrern herstellen, bevor man den Fahrstreifen wechselt, garantiere, dass man nicht übersehen werde.

Nothaltebuchten und Kilometerstandsangaben werden in regelmäßigen Abständen in der Baustelle eingerichtet.

„Eine richtige Umleitungsstrecke wird es nicht geben“, sagt Jens Schumacher von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Autofahrer könnten sich zwar über die B 6 und die B 75 durch Bremen kämpfen, aber auch da sei viel Verkehr. „Wir empfehlen, auf der Autobahn zu bleiben“, sagt Schumacher.

Staus in Kilometerlänge sind also programmiert, schließlich fahren dort pro Tag in beiden Richtungen rund 100.000 Autos entlang, erklärt Schumacher. Auch die A 28 werde von den Rückstaus nicht verschont.

Wenn – wie derzeit geplant – im November 2017 die Arbeiten in Fahrtrichtung Hamburg abgeschlossen sind, geht es 2018 von März bis November mit der Fahrbahn Richtung Osnabrück weiter. Insgesamt kostet die Grunderneuerung der beiden Fahrbahnen 40 Millionen Euro – und die Pendler jede Menge Nerven.

Aber nicht nur für Autofahrer bedeutet die Großbaustelle Stress, auch die Polizei ist besorgt. Denn wo Stau entsteht, lauern auch Gefahren. „Seit Anfang Februar hatten wir auf der Strecke, auf der die Baustelle jetzt schon vorbereitet wird, 23 Unfälle“, sagt Melissa Oltmanns, Sprecherin der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch. Neun Menschen wurden dabei leicht verletzt, eine Frau schwer.

Wie aber versorgt man Unfallopfer in einer Baustelle, die man von außen so gut wie war nicht anfahren kann? Zwischen Stuhr und Bremen-Brinkum werden Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr je nach Unfalllage entweder über die Baustelle fahren, oder aber den gesamten Verkehr in Fahrtrichtung Osnabrück sperren. Dann würden sie als Geisterfahrer gefahrlos an die Unfallstelle heranfahren können. Und spätestens dann ist der Superstau garantiert.

Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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