JEVER - JEVER/US - Mehr Schutzzäune an den Straßen forderte Kreis-Jägermeister Peter Wiemken auf der Jahreshauptversammlung des Hegerings Jever in der Schlachte. Grund für die Forderung sind die hohen Fallwildzahlen. So haben die jeverschen Jäger im vorigen Jagdjahr 29 Stück Rehwild erlegt, weitere 28 Tiere kamen als Fallwild meist bei Autounfällen ums Leben. Bei den Feldhasen kamen auf 115 erlegte Tiere 76 Stück Fallwild.

Die Wildunfälle verursachen Wiemken zufolge jedes Jahr große Schäden. Deshalb müsse gegengesteuert werden.

Wiemken warnte die Waidmänner zudem vor den Gefahren von Fuchsbandwurm und Zeckenbissen. Beide Parasiten könnten lebensbedrohliche Krankheiten auslösen.

Mit Blick auf die von Zecken übertragene Borreliose sollten sich die Jäger in Absprache mit dem Hausarzt auf eine mögliche Infektion testen lassen. Um eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm zu vermeiden, sollte der Verzehr von ungewaschenen Waldfrüchten vermieden werden.

Die jeversche Jägerschaft unter dem Vorsitz von Heinrich Löll beschloss, den Jahresbeitrag von derzeit 50 auf 60 Euro zu erhöhen.

Wiemken und sein Stellvertreter Irp Memmen ehrten Ingo Hashagen, Leo Jenschke und Werner Gerken für 25-jährige Mitgliedschaft. Christian Finkenstaedt überraschte den Ehrenkreisjägermeister Hans Krüger mit Bildern der Hubertusmesse. Mit diesem Geschenk würdigte Finkenstaedt das Engagement Krügers für die Jagdhornbläser.