Jever/Schortens - 2019 war er ein Riesen-Erfolg: Der erste Blaulichttag der Städte Jever und Schortens hatte Massen aufs Veranstaltungsgelände bei Famila gelockt – alle Rettungsdienste und Hilfsorganisationen sowie die Polizei hatten im Mai vor zwei Jahren dort vorgeführt, was sie können. Geplant war, den Info-Tag alle zwei Jahre zu organisieren.

„Doch Corona hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht“, erklären die Bürgermeister Jan Edo Albers aus Jever und Gerhard Böhling aus Schortens in einer gemeinsamen Stellungnahme: Gleichzeitig verweisen sie aber darauf, dass der Blaulichttag mit allergrößter Wahrscheinlichkeit 2022 stattfinden kann.

Die Projektidee und -entwicklung des Blaulichttags ist in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Jever und der Stadt Schortens entstanden. Angeregt hatte den Aktionstag zuvor das Technische Hilfswerk. Der Aktionstag bietet Vereinen und Institutionen die Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit vorzustellen und neue Mitglieder zu gewinnen. An Infoständen informierten die Hilfsorganisationen – Rotes Kreuz und Freiwillige Feuerwehren, DLRG, Johanniter, Technisches Hilfswerk, Baubetriebshof, Straßenmeisterei Jever, Verkehrswacht, Rettungshundestaffel Ems-Jade, Notfallseelsorge und Polizei – Interessierte über ihre Arbeit. Abgerundet wurde der Aktionstag mit einem umfangreichen Bühnenprogramm, bei dem die „Blaulichter“ den Zuschauerinnen und Zuschauern einen kleinen Einblick in ihre Tätigkeiten gaben.