JEVERLAND - Lebensgefährlich verletzt wurde ein 47-jähriger Autofahrer bei einem schweren Verkehrsunfall, der sich am Freitagabend gegen 21.15 Uhr auf der Bundesstraße 436 in Horsten ereignet hat. Laut Polizei war der Mann, der aus Richtung Sande kam, aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Der entgegen kommende 30-jährige Fahrer eines Lastwagens versuchte, dem Falschfahrer auszuweichen. Als er sein Ausweichmanöver bereits eingeleitet hatte, lenkte auch der 47-jährige Autofahrer sein Fahrzeug zurück. Dadurch kam es zum Frontalzusammenstoß.

Der 47-Jährige wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Er kam in ein Oldenburger Krankenhaus. Im Lastwagen wurden zwei der fünf Insassen leicht verletzt. Das Auto wurde total zerstört, der Laster schwer beschädigt. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 21 000 Euro. Die B 436 musste während der Rettungs- und Bergungsarbeiten etwa drei Stunden lang voll gesperrt werden.

Ins Krankenhaus musste auch eine 58-jährige Frau nach einem Unfall in Schortens. Sie saß in einem stehenden Auto, gegen das ein anderes Auto geprallt war. Die Frau hatte über Schmerzen geklagt. In der Klinik stellte sich heraus, dass sie eine schwere Verletzung erlitten hat.

Leicht verletzt wurde eine 24-jährige Motorradfahrerin, die am Freitag gegen 18.15 Uhr in Sande im Verkehrskreisel der L 815/Weserstraße von einem 61-jährigen Autofahrer übersehen worden war. Die Motorradfahrerin kam bei der Vollbremsung zu Fall. Am Motorrad entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro.

Schaden in Höhe von 5500 Euro entstand bei einem Unfall am Sonntag gegen 3.30 Uhr auf der B 210 in Jever. Nach Angaben der Polizei war ein 31-jähriger Autofahrer, der aus Richtung Wittmund kam, eingeschlafen. Das Auto kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Leitplanke.

In Carolinensiel musste die Freiwillige Feuerwehr am Samstagnachmittag ein Boot vor dem Untergang retten. Es war im Jachthafen von Harlesiel Leck geschlagen und drohte zu sinken. Die Feuerwehr, die mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften vor Ort war, konnte das Schiff durch den Einsatz von Tauchpumpen retten.