Mit Schwung wuchtet Sven Körbel die Box mit Lebensmitteln aus dem Transporter. „Helfen macht Freude“, sagt der 25-Jährige. „Und ich helfe gern anderen Menschen, vor allem denen, die es nicht so gut haben im Leben.“ Dazu hat er in Corona-Zeiten besonders viel Gelegenheit. Mit seinen Kolleginnen und Kollegen vom Ortsverband Jeverland der Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützt Körbel die Schortenser Tafel bei der Essensausgabe. Zahlreiche Mitglieder der Tafel gehören wegen ihres Alters zur so genannten Risikogruppe. Doch gerade in den Wochen der extremen Beschränkungen waren die Kunden der Tafel auf Hilfe angewiesen. Also suchte sich die Tafel Unterstützung, musste aber dafür gar nicht weit gehen. Im selben Gebäude am Brauerweg in Schortens befindet sich die Dienststelle der Johanniter des Ortsverbands Jeverland. Und die sind nicht nur jung und hilfsbereit, sondern verfügen auch über die notwendigen Gesundheitszeugnisse und Hygieneschulungen für die Ausgabe von Lebensmitteln. „Wir betreiben eine Verpflegungsgruppe, die Teil des Landeseinsatzzuges für das Land Niedersachsen ist“, erklärt Gruppenführer Nils Neumann. Alle Mitglieder der auch als Feldküche bekannten Einheit müssen entsprechende Nachweise erbringen, obwohl bei der Tafel natürlich nicht gekocht wird, sondern gespendete Lebensmittel ausgegeben werden. Viele Helferinnen und Helfer zwischen Weser und Ems stehen bereit, um Tag und Nacht anzupacken:
Mehr Infos unter www.starkehelfer.de!
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