Um auch die verstecktesten Glutnester zu finden, wurde nun auch die Freiwillige Feuerwehr Gehlenberg mit einer Wärmebildkamera ausgestattet. „Die Dinger werden immer kleiner, aber sind sehr wichtig für den täglichen Einsatz unserer Ortsfeuerwehren“, betonte Bürgermeister Sven Stratmann bei der offiziellen Übergabe des neuen Geräts am Donnerstagabend im Feuerwehrhaus in Gehlenberg.

Die neue Wärmebildkamera ist klein und sehr leicht und damit speziell für den Feuerwehreinsatz ausgerichtet. Sie kann von bis zu Minus 40 Grad Celsius bis zu 1100 Grad messen. Dazu ist eine spezieller Wärme- und Kältesucher mit eingebaut, der den heißesten und den kältesten Punkt im Display anzeigen kann. Dazu kommt ein elektronischer Kompass zur besseren Orientierung. Ebenfalls lassen sich Bilder für eine genauere Untersuchung einfrieren. Insgesamt hat die Kamera Platz für rund 1000 Bilder und acht Stunden Videomaterial.

„Nach den anderen Ortsfeuerwehren ist die Feuerwehr Gehlenberg die letzte Wehr im Stadtgebiet von Friesoythe, die mit diesem wichtigen Gerät ausgestattet wird“, sagte Annegret Brunemund-Rumker, Leiterin des Fachbereichs Ordnung- und Leistungsverwaltung der Stadt Friesoythe. Die neue Kamera kostet insgesamt rund 8220 Euro. Dabei übernimmt die Stadt Friesoythe einen Betrag von rund 5720 Euro. Den Rest bezahlt die Öffentliche Versicherung – rund 2500 Euro.

Auch Ortsbrandmeister Stefan Bruns und der Friesoyther Stadtbrandmeister Andreas Witting, ebenfalls Gehlenberger, freuen sich über die neue Ausstattung, die zum Beispiel bei Stallbränden sehr wichtig für den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr in Gehlenberg ist.