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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Ermittlung im Fall Jenny Böken geht weiter

12.03.2019

Kiel /Aachen Die Staatsanwaltschaft Kiel behält den Fall der 2008 ums Leben gekommenen „Gorch Fock“-Kadettin Jenny Böken. Die Generalstaatsanwaltschaft in Schleswig-Holstein habe den Antrag des Vaters, die Ermittlungen einer anderen Staatsanwaltschaft zu übertragen, abgelehnt, teilte ein Sprecherin am Montag mit. Es bestünden keine Zweifel an der Unvoreingenommenheit der Staatsanwaltschaft Kiel. Diese teilte auf Anfrage mit, die Ermittlungen jetzt fortzusetzen, die während des Antrags geruht hätten. Jenny Böken kam aus der Nähe von Aachen.

Lesen Sie auch:
So viele Fragen – immer noch (Artikel vom Mai 2017)
Gorch-Fock-Drama auf ARD: Warum musste Jenny Böken sterben? (Artikel vom April 2017)

Die Todesumstände der 18-jährigen Jenny Böken, die während einer Ausbildungsfahrt des Segelschulschiffs der Marine in der Nacht zum 4. September 2008 bei einer Wache über Bord ging, sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Die Ermittler halten ein Unglück für am wahrscheinlichsten. Die Eltern sehen Hinweise sogar für einen Mord.

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