Altmoorhausen - Das war schon ein ganz besonderes Erlebnis für die künftigen Schulkinder des Kindergartens Altmoorhausen. Im Verlauf ihres Besuchs bei der Freiwilligen Feuerwehr im Dorf hatten die ehrenamtlichen Helfer sogar extra eine Übung angesetzt. Und so durften die Kinder den Notruf wählen und ein Feuer melden. Schon kurz darauf heulte die Sirene am Feuerwehrhaus. Zahlreiche Feuerwehrleute kamen in das Gebäude gelaufen, zogen ihre Einsatzkleidung an und rückten mit sämtlichen Fahrzeugen zum gemeldeten Brandort aus.
Die Übung mit Blaulicht und Martinshorn hatte Hilmar Timpe, Hausmeister der Altmoorhauser Feuerwehr, mit einigen Kameraden vorbereitet, um den Kindern einmal zu zeigen, wie ein Einsatz abläuft – von der Alarmierung bis zum Ausrücken der Fahrzeuge.
Zuvor hatte Hilmar Timpe den sieben Kindern und zwei Erzieherinnen im Feuerwehrgerätehaus eine Menge erklärt über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr. Er zeigte ihnen das Gebäude und die Fahrzeuge.
Die Kleinen erfuhren dabei auch, wie wichtig die Einsatzkleidung für die Helferinnen und Helfer ist und durften diese auch einmal anziehen und sogar eine Trage mit einer „verletzten“ Person einige Meter weit transportieren.
Mit Hilfe weiterer Kameraden zeigte Timpe den Kindern auch, was ein Atemschutzgerät ist und wie es funktioniert. Das Atemschutzgerät ist ein besonders wichtiges Gerät, um die Feuerwehrleute zu schützen, wenn sie es mit giftigem Rauch zu tun haben.
Der Höhepunkt war dann die Übung. Am „Einsatzort“ durften die Kinder mit einem Strahlrohr in den nahegelegenen Löschteich spritzen, berichtet die Feuerwehr. Es gab ein gemeinsames Erinnerungsfoto. Die Kinder durften im Feuerwehrfahrzeug Platz nehmen, bevor sie mit einem kleinen Geschenk zur Erinnerung an diesen spannenden Besuch verabschiedet wurden.
