Hude - „Das Projekt haben sich die Kinder ausgesucht“, so Anke Jacobs, Leiterin des Kindergartens Regenbogeninsel. Gruppenübergreifend haben sich die Jungen und Mädchen der „Regenbogeninsel“ rund vier Wochen lang mit Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr beschäftigt und dabei eine Menge erfahren über Menschen, die zur Stelle sind, wenn andere in Not geraten.

Den Abschluss bildete in diesen Tagen ein Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Hude. Wolfgang Ueberdiek zeigte den Kindern die Fahrzeuge und Geräte. Natürlich durften die Kleinen auch in einem Feuerwehrauto Platz nehmen. Die Kinder erfuhren, dass einige Fahrzeuge Geräte an Bord haben, um bei Unfällen Hilfe leisten zu können, oder andere Wagen über einen großen Wassertank für Löscheinsätze verfügen.

Ausführlich erklärte Ueberdiek den Kindern die persönliche Schutzkleidung eines jeden Feuerwehrmitgliedes. Hose, Stiefel, Jacke, Helm und Handschuhe. Ganz wichtig sei auch in vielen Fällen das Atemschutzgerät. „Wir sind schließlich keine Spidermans oder Batmans“, machte Ueberdiek deutlich, wie wichtig es ist, dass sich Feuerwehrleute bei Einsätzen richtig schützen, um nicht selber verletzt zu werden.