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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

In Oldenburger Flüchtlingsheim: Kindesmissbrauch verheimlicht

26.05.2016

Oldenburg /Hannover Schwere Straftat in einer Oldenburger Flüchtlingsunterkunft: Ein neunjähriger syrischer Junge wurde von einem 17-Jährigen aus dem Irak vergewaltigt. Der Junge wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Der Vorfall ereignete sich bereits an Pfingsten. Noch am gleichen Wochenende erging Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter und dessen Onkel, der „Schmiere“ gestanden haben soll. Doch die Polizei verschwieg die Tat in einem Schulgebäude.

Missbrauch des Kindes bedauert
Kommentar: Schweigekartell

Erst durch einen Hinweis aus der Bevölkerung an die NWZ  wurde die Vergewaltigung jetzt bekannt. Die Polizei gab auf Nachfrage als Grund für das Schweigen den Schutz des minderjährigen Opfers an.

Dass es eine Dienstanweisung aus dem Innenministerium geben soll, wonach Straftaten in Flüchtlingsunterkünften möglichst nicht nach außen dringen sollen, wird verneint. „Es gibt keinen Maulkorb“, sagte Oldenburgs Polizeipräsident Johann Kühme gegenüber der NWZ . „Der Schutz des minderjährigen Opfers steht im Vordergrund – ganz gleich, welcher Nationalität jemand ist.“

Es gebe einen Erlass, in dem die Pressearbeit der Polizeibehörden landesweit geregelt sei, sagte der Sprecher des Innenministeriums in Hannover, Matthias Eichler, der NWZ. „Unter anderem steht dabei der Opferschutz an erster Stelle. Daher wird auch nicht jeder Vorfall und das möglicherweise hinter einer Tat stehende Schicksal öffentlich gemacht.“

Sabine Schicke stv. Redaktionsleitung / Redaktion Oldenburg
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Marco Seng Redakteur / Reportage-Redaktion
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