KöTERENDE - Fast auf den Tag genau vor 75 Jahren, am 1. September 1933, wurde die Freiwillige Feuerwehr Köterende von elf Männern gegründet. Erster Brandmeister war Diedrich Rastede.

Zur „Grundausstattung“ der Wehr gehörte eine Handdruckspritze, die in einem Holzschuppen auf ihre Einsätze wartete. Während des Zweiten Weltkriegs – viele Männer mussten an die Front – übernahm eine Frauengruppe den Feuerwehrdienst. Sie wurde von Diedrich Rastede geleitet. 1942, Brandbomben hatten zwei Höfe vernichtet, erhielt die Wehr eine Tragkraftspritze TS8, die auf einem Handkarren transportiert wurde. Später zog ein Pkw das Löschgerät.

1958 übernahm die Wehr Köterende ein gebrauchtes Löschfahrzeug und eine gebrauchte TS8 von der Ortswehr Berne. Weitere Fahrzeuge wurden im Laufe der Jahre übernommen oder in Dienst gestellt. Heute ist Köterende mit dem 2006 beschafften Tanklöschfahrzeug TLF 20/20, einem Löschfahrzeug LF 8 und einer TS 8/8 (sie löste 2004 ihre 35 Jahre alte Vorgängerin ab) ausgestattet.

Ein Meilenstein in der Geschichte der Wehr war 1976 die Einweihung des heutigen Gerätehauses. Ein Jahr später wurde der Jugendspielmannszug Neuenkoop-Köterende in Zusammenarbeit mit der Wehr Neuenkoop gegründet.

Die Wehr Köterende, sie arbeitet im Zugverband mit der benachbarten Ortswehr Neuenkoop, hat derzeit 40 aktive Mitglieder, darunter drei Frauen. Außerdem gehören ihr neun Alterskameraden an.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten beginnen am morgigen Sonntag um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, anschließend sind ein Frühschoppen sowie Mittagessen (Suppe, Bratwurst & Co.) geplant. Ab 14 Uhr stehen Ansprachen auf dem Programm. Danach beginnen „Spaßwettkämpfe“, deren Sieger später geehrt werden. Während des ganzen Tages ist für Essen und Trinken gesorgt, für die Kinder stehen Spielgeräte (u.a. eine Hüpfburg) bereit.

Wichtig: Weitere Infos zur Geschichte der Wehr Köterende finden sich in der „Neuenhuntorfer Chronik“, verfasst von Heino Vette.