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Versorgung Rohrbruch: 100 Haushalte ohne Wasser

Rainer Dehmer

KREYENBRüCK - Nach einem Wasserrohrbruch ist am Freitagmorgen die Straße Alter Postweg in Kreyenbrück überflutet worden. Das Trinkwasser musste für die Anwohner abgestellt werden. In dem betroffenen Bereich – vom Suhrkamp bis zur Klingenbergstraße – waren etwa 100 Haushalte bis zum Nachmittag ohne Wasser. Gegen 16 Uhr konnte die reparierte Leitung wieder mit Wasser gefüllt werden, berichtete Morell Predoehl, Prokurist bei der VWG (Verkehr und Wasser GmbH).

Gegen 6 Uhr war in Höhe der Bushaltestelle am Alten Postweg die Hauptleitung gerissen. Es handelt sich um eine Gussleitung mit einem Durchmesser von 35 Zentimetern. Aus rund 1,50 Meter Tiefe sprudelte Trinkwasser in die Höhe. Feuerwehr und Polizei sperrten die Straße im Abschnitt zwischen Windmühlenweg und Schellenberg ab. Für den Busverkehr der Linie 312 richtete die VWG eine Umleitung ein. Da das Wasser aufgrund der Minustemperaturen schnell gefror, setzte die Stadt ein Streufahrzeug ein.

Warum das Rohr brach, ist noch unklar. Morell Predoehl schloss Frost als mögliche Ursache aus. „Dafür liegt das Rohr zu tief im Boden“, sagte er. Im Zuge der Reparaturarbeiten untersuchten Experten die Schadensstelle. Zu den Leidtragenden gehörten Astrid und Holger Wagner. Der Vorgarten der Familie verwandelte sich durch den Rohrbruch in eine Sandlandschaft, ferner kam es auf dem Grundstück zu Absackungen. Als Folge zeigten sich Risse im Mauerwerk des Hausanbaus. Holger Wagner blieb dennoch gelassen: „So etwas kann passieren. Ich hoffe nur, dass ich an diesem Sonnabend meinen 40. Geburtstag im Anbau feiern kann.“ Predoehl sagte der Familie vor Ort Hilfe bei der Schadensregulierung zu.

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http://www.NWZonline.de/fotos-oldenburg

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