Krusenbusch - Dicke Rauchschwaden zogen am Freitag gegen 15 Uhr über Krusenbusch – am Haubentaucherring stand aus noch ungeklärter Ursache ein ausgebauter Dachstuhl in Brand. Für die Feuerwehr nicht nur angesichts der Lufttemperaturen eine echte Herausforderung, sondern auch wegen der aus allen Dachöffnungen schlagenden Flammen.

Die gut drei Dutzend Einsatzkräfte (beide Wachen der Berufsfeuerwehr, dazu die Freiwilligen aus Osternburg und Kameraden vom Zug Stadtmitte) griffen von innen wie außen an, konnten das Feuer so trotz schlechter Rahmenbedingungen recht schnell bis zum Spätnachmittag unter Kontrolle bringen und löschen. Verletzt wurde niemand; ein Bewohner hatte sich mitsamt seines Hundes bereits in Sicherheit gebracht. Das Haus ist zur Zeit nicht mehr bewohnbar – aufgrund der Hitze waren sogar Steine vom Gebäude abgeplatzt.

Beachtlich allerdings: „Die Bürger vor Ort waren sehr hilfsbereit und haben uns mit Getränken versorgt“, so Einsatzleiter Stefan Thate anerkennend. Die Brandermittlung läuft.