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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

ROLLENDE REDAKTION: Lärm macht Bürgern mächtig zu schaffen

25.11.2005

OSTERNBURG Die rollende Redaktion war gestern in Osternburg. Bürger sagten ihre Meinung.

Von Susanne Gloger OSTERNBURG - Es sind in erster Linie Probleme im Straßenverkehr, die den Osternburgern zu schaffen machen. Damit verbunden ist auch viel Lärm. „Vor allem der von der Autobahn“, sagte Engelhard Akkermann, der gestern zu den Besuchern der rollenden Redaktion auf dem Gelände von MACO-City zählte. „Jetzt haben wir ja neue Politiker in der Bundesregierung, die was für uns tun können. Schön wäre Flüsterasphalt.“ Sache der Stadt sei ein anderes Problem: „An der Cäcilienbrücke müssten die Ampeln anders geschaltet werden. Vor allem in der Mittagszeit kommen sich Radfahrer und Autos dort ins Gehege. Die Autos müssten ein paar Sekunden später grün bekommen.“

Elke und Gerhard Weigert kommen aus Eversten und ärgern sich, dass viele Autofahrer bei Stau auf der Hundsmühler Straße die Abkürzung über den Hogenkamp, Dachsweg und Ahlkenweg nehmen. „Dort herrscht Tempo 30, und die fahren bestimmt 60.“

Meike Morschök aus Ofenerdiek schwärmt von ihrem Stadtteil. „Keine Hochhäuser, sehr familiär. Nur es müsste mehr für Jugendliche geben, die Jugendfreizeitstätte sollte länger geöffnet sein.“

Für den Osternburger Benno Haaker ist es unverständlich, dass vor Beginn des Wanderweges am Ende der Ferdinand-Koch-Straße der Graben nicht gereinigt wird. „Bei Regen staut sich das Wasser.“ Angst um die Schulkinder, die die Grundschule auf der Wunderburg besuchen, hat Dietmar Werneburg. „Wenn sie Anton-Günther-Straße in Richtung Mylisusstraße gehen, bräuchten sie einen Zebrastreifen.“

Irmtraud und Hans-Werner Hülsebusch leben an der Bahnhofsallee. „Es ist toll dort. Aber das mit den Bahnschranken ist schon schlimm. Wenn die geschlossen sind, steht man da manchmal bis zu 17 Minuten.“ Heide Wehrmeyer fühlt sich in Osternburg ausgesprochen wohl. „Man ist schnell mit dem Rad in der Stadt.“ Entsetzt ist sie aber über die Lage des Stadtwaldes. „Der liegt direkt an der Autobahn. Ruhe kann man da nicht genießen.“

Laut ist es auch woanders: „Auf dem Schrottplatz hier wird zumindest im Sommer von 6 bis 22 Uhr gearbeitet. Der Lärm ist manchmal unerträglich“, sagt Maria Fischer. Vor einigen Jahre habe ein Investor ein Unternehmen an der Ecke Steenkenweg/Gleisweg ansiedeln wollen. „Das wurde ihm nicht genehmigt, weil es dort ein Biotop gibt. Durch die Schrottfirma leiden Flora und Fauna dort auch. Seit drei Jahren hört man hier keine Nachtigall mehr.“

Von Lärm fühlt sich auch Rosemarie Diekmann belästigt: „Auf der Nordstraße hat der Lastverkehr zugenommen.“ Außerem wünscht sie sich, dass die Polizei morgens, wenn die Ampeln an der Stedinger Straße noch ausgeschaltet sind, kontrolliert. „Dort wird gerast, da kommt kein Fußgänger rüber.“ Noch mehr Kritik: „Die Firmen an der Stedingerstraße sollten ihren Mitarbeitern Parkplätze anbieten, damit die nicht öffentliche Parkplätze frequentieren müssen.“

Evamaria Grannemann aus Eversten schwärmt von Oldenburg. „Hier gibt es viel Grün und vor allem viele Radwege.“ Eine Sanierung des Schiebenkamps fordert Marlene Schlepper. „Hier gibt es keinen Radweg und viele Schlaglöcher.“ Edith Wilk wundert sich: „In jedem Stadtplan ist die Weidenstraße als durchgängige Straße bis zum Spreenweg eingezeichnet. Dabei kann bis dorthin gar nicht fahren. Man steht plötzlich vor einem Garten.“

Jochen Dams wünscht sich, eine bessere Beschilderung des Fußweges an der Burmesterstraße. Dams kritisiert: „Es parken ständig Auto hier.“

Schallschutzwände gegen den Autobahnlärm wünscht sie Ursula Hörmann. Sie wartet wie andere Osternburger aber auch auf die von der Stadt versprochenen Schallschutzwände am Sportpark Osternburg. „Wenn sonntags die Ansagen per Lautsprecher ertönen, dann ist das laut.“ Mit der Verkehrsplanung an der Bremer Heerstraße ist die Osternburgerin auch nicht einverstanden: „Wenn die Schranken unten sind, dann staut es sich stadtauswärts bis Combi. Die Abbiegespuren am Bahndamm haben auch keine Entlastung gebracht, und warum die Bremer Heerstraße verengt wurde, ist mir ein Rätsel.“

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