LANDKREIS - LANDKREIS - Johann (Jan) Fink feierte seinen 80. Geburtstag – und viele waren gekommen, um zu gratulieren, darunter alle seine Nachfolgern in den Ämtern des Kreis- und Bezirks-Brandmeisters. So dominierte denn auch das Blaurot der Feuerwehr-Uniformen, als sich rund 40 Gratulanten gestern morgen im Wohnzimmer seines Hauses in Ganderkesee versammelten. Und in den Reden wurde eine ganze Epoche Oldenburgischer Feuerwehrgeschichte wieder lebendig.
„Ein Mann, dem die Bürger sehr am Herzen lagen und dem wir viel zu verdanken haben“, lobte Erster Kreisrat Rolf Eilers als Stellvertreter von Landrat Frank Eger, der u. a. auch die Glückwünsche der ehemaligen Oberkreisdirektoren Erich Wille und Wolfgang Haubold überbrachte.
Dieter Osterloh, Ganderkesees stellvertretender Bürgermeister, erinnerte an den „lebensfrohen und dynamischen Ratsherrn Jan Fink“, der „stets zwei Minuten vor Sitzungsbeginn mit einem fröhlichen Lied auf dem Lippen erschien, gut zuhören konnte, immer pragmatisch dachte und alle Ehrungen wirklich verdient hat“.
Und Gerd Junker, als „Regierungs-Brandmeister“ einer der Nachfolger des „Bezirks-Brandmeisters“ Jan Fink, verwies darauf, dass einige von Fink mit beeinflusste Entwicklungen bis heute Bestand haben – wie die Neu-Auslegung von Tanklöschfahrzeugen nach den großen Waldbränden in den 70er-Jahren und die Tatsache, dass die Feuerwehrtechnische Zentrale nach wie vor in Ganderkesee angesiedelt ist. Für die Nachbarn, mit denen Fink engen Kontakt hält, soll eine gesonderte Feier folgen.
