• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Pastor wegen Kinderpornos verurteilt

10.01.2018

Leer Ein Pastor aus Ostfriesland ist wegen Besitzes von Dateien mit kinder- und jugendpornografischen Inhalten vom Amtsgericht in Leer zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt worden. Laut Agenturangaben teilte ein Sprecher des Gerichts am Dienstag mit, dass man von einem weniger schweren Fall ausgegangen war. Der Pastor einer Baptistengemeinde habe die vier Dateien heruntergeladen und in einem Fall auch eine Datei in das Internet hochgeladen. Der Vater von zwei Kindern habe gestanden und seine Tat bereut.

Einem Bericht der in Leer erscheinenden Ostfriesen-Zeitung zufolge war der Theologe zunächst nur auf eine anstößige Seite im Internet gestoßen und habe diese bei der Polizei angezeigt. Dann aber habe er die Nutzer solcher Seiten verstehen wollen und in einem Chatroom mit ihnen kommuniziert. Auf Nachfrage der Staatsanwaltschaft habe er eingeräumt, dass es dabei auch um „Stimulation“ gegangen sei. Die Dateien hätten „eine Macht“ über ihn gehabt. Mittlerweile habe er ein Beichtgespräch mit einem Kollegen geführt. Der Reiz der Bilder sei nicht mehr da.

Dem Zeitungsbericht zufolge hatte die Polizei bei Ermittlungen die IP-Adresse des Pastors zurückverfolgt und im vergangenen Frühjahr dessen Wohnung durchsucht. Dabei sei ein Speicher-Stick mit den vier Videodateien gefunden worden. Die Daten seien zwar bereits gelöscht gewesen, Computerexperten der Polizei hätten sie jedoch wieder herstellen können. Weiter heißt es, die Kirchengemeinde habe ihrem Pastor verziehen, so dass er weiterhin in der Gemeinde arbeiten könne.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.