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NWZonline.de Nachrichten Panorama Blaulicht

Staatsanwalt Forderte Freispruch: Löninger vergewaltigt Stieftochter: Drei Jahre Haft

28.09.2019

Löningen /Oldenburg Im Löninger Missbrauchsprozess vor dem Oldenburger Landgericht gegen den 66 Jahre alten Mann aus Löningen, der seine beiden Stieftöchter vergewaltigt haben soll, ist der Angeklagte zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten auf Freispruch plädiert. Die 4. Große Strafkammer des Oldenburger Landgerichtes unter Vorsitz von Richter Michael Herrmann war aber davon überzeugt, dass der Angeklagte 1993 zumindest eine der beiden Stieftöchter vergewaltigt hatte. Damals war das Mädchen zwölf Jahre alt.

Den Feststellungen der Kammer zufolge war die Mutter des Kindes bei der Vergewaltigung anwesend. Sie soll ihre Tochter sogar aufgefordert haben, es geschehen zu lassen. Die Mutter ist vor einigen Jahren verstorben.

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Der Angeklagte hatte die Vorwürfe bestritten. Er will mit seinen Stieftöchtern eine einvernehmliche sexuelle Beziehung gehabt haben, als diese bereits erwachsen waren. Das Gericht glaubte das aber nicht.

Wie berichtet, hatte nur eine der beiden Töchter im Prozess als Zeugin ausgesagt. Nach einem aussagepsychologischen Gutachten waren die Angaben der heute erwachsenen Frau absolut glaubhaft.

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Die Vernehmung der Zeugin hatte sich über zwei Verhandlungstage erstreckt. Anschließend erlitt die Zeugin einen Nervenzusammenbruch. Von der Vernehmung der Zeugin wie vom gesamten Prozess war die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Das lag an dem Prozessstoff, der verhandelt wurde.

Es ist nun damit zu rechnen, dass Revision gegen das Urteil des Oldenburger Landgerichts eingelegt wird. Der 66-jährige Angeklagte befindet sich nach wie vor auf freiem Fuß. Richter Herrmann wurde deutlich. Wenn der Angeklagte nun Einfluss auf Zeugen nehmen würde, werde er die sofortige Inhaftierung des Angeklagten veranlassen.

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