LöNINGEN - Das TLF 16-24 hat 3000 Liter Löschmittel dabei. Es ist geländegängig und durch die fehlende Überbreite sehr wendig.

von karl-heinz lübbehüsen

LÖNINGEN - Mit einem neuen, speziellen Tanklöschfahrzeug kann die Freiwillige Feuerwehr Löningen nun im Südkreis Cloppenburg und in den angrenzenden Kreisen Osnabrück und Emsland gezielte Einsätze bei Waldbränden fahren.

Das TLF 16-24 wurde eigens für diese Zwecke nach den Vorstellungen der Löninger Feuerwehrleute ausgerüstet, es kann aber auch bei „normalen“ Bränden eingesetzt werden. Löningens Bürgermeister Thomas Städtler übergab in einer Feier den Zündschlüssel an Stadtbrandmeister Heiner Brundiers.

Bei dem TLF 16-24 handelt es sich um ein von 216 PS getriebenes Allradfahrzeug mit 3000 Litern Löschmittel. Viele spezielle Ausrüstungsdetails sind nach den Wünschen der Wehr von der Firma Schlingmann in Dissen auf dem Chassis eines Mercedes-Unimog untergebracht. Dabei ist auf Geländegängigkeit geachtet und Überbreite verzichtet worden, damit die Brandherde überall erreicht werden können. Der Preis liegt bei knapp 199 000 Euro. Zum Geld aus der Löninger Stadtkasse gibt der Kreis einen Zuschuss von 20 Prozent, die Öffentliche Versicherung (Landesbrandkasse) steuerte 10 000 Euro bei.

Landrat Hans Eveslage betonte das Engagement des Kreises. Das bisher vom Kreis in Löningen vorgehaltene Fahrzeug sei „verbraucht“ gewesen. Der Kreis habe deshalb der Stadt die Anschaffung eines eigenen Fahrzeuges bei einer Bezuschussung vorgeschlagen. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des alten Fahrzeuges würden die Jugendwehren des Kreises unterstützt. Das neue Fahrzeug werde etwa 25 bis 30 Jahre Dienst tun, deshalb könnten auch viele der anwesenden Mitglieder der Jugendfeuerwehr noch viele Jahre mit dem neuen Fahrzeug ihren Dienst tun.

Für Bereichsdirektor Jürgen Müllender von der Öffentlichen sei es selbstverständlich, die Wehren zu unterstützen; verhinderten sie doch durch ihre Tätigkeit oft größere Schadensfälle und durch ihr vorbeugendes Agieren häufig einen Brand überhaupt. Die 10 000 Euro seien so sinnvoll angelegt.

Pastor Michael Braun und Kaplan Johannes Kabon gaben dem Fahrzeug ihren Segen und taten in ihren Gebeten die Bitte kund, dass die Feuerwehrleute in ihrem Dienst geschützt sein mögen.