Ramsloh - Acht rot-weiße „Spargel“ weckten die Aufmerksamkeit der Gäste des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg auf dem Torfwerk Moorkultur Ramsloh.

Kreisverbandsvorsitzender und Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns hatte mit einigen Mitgliedern und ihren Frauen die Organisation für das diesjährige Kameradschaftstreffen der Mitglieder des erweiterten Vorstandes des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes (OFV) sowie der Ehrenmitglieder „Die Getreuen“ übernommen.

Nach einer Kaffeetafel bestieg die 30-köpfige Gruppe zwei „Touristenloren“ der Seelter Foonkieker – und Ludger Thedering aus Ramsloh fuhr sie ins Torfaufbaugebiet des Saterländer Westermoores.

Am Südtor der Marinefunksendestelle Rhauderfehn, zu der die acht rot-weißen 252 Meter hohen Sendemasten gehören, gab es den ersten Halt. Dort wartete Hauptbootsmann Christian Scharf. Seinen Ausführungen lauschten die Gäste aufmerksam und erfuhren so den Sinn und Zweck der Funksendeanlage. Erläutert wurden der Aufbau und die Arbeitsweise eines Längstwellensenders. Mit der Längstwelle können sogar getauchte U-Boote auf der ganzen Welt erreicht werden.

Aber nicht nur die Funktechnik war für die Feuerwehrmänner und ihre Frauen von Interesse, auch der Brandschutz und das Bekämpfen von Flächenbränden sowohl im Bereich der Marinefunksendeanlage als auch im gesamten Moorgebiet wurden thematisiert.

Dazu berichteten Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns und Ludger Thedering aus eigenen Erfahrungen.

Eine große Überraschung wartete auf dem Kameradschaftstreffen dann auf den OFV-Vorsitzenden Gerd Junker aus Bockhorn im Landkreis Friesland, der bis zum 22. März dieses Jahres als Regierungsbrandmeister für den Bereich Mitte tätig war.

Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns überreichte ihm die Verdienstmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg. Oltmanns betonte bei der Verleihung, dass Junker immer das Oldenburger Land im Blick gehabt hätte und damit auch zu der Erhaltung und dem Ausbau der ehemaligen Landesfeuerwehrschule, der heutigen Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Loy, beigetragen habe.